<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969</id><updated>2012-01-07T14:48:09.909+01:00</updated><category term='ethics'/><category term='Kapitalismus'/><category term='Haiku'/><category term='education'/><category term='Freiheit'/><category term='Thomas Nagel'/><category term='Neurologie'/><category term='Momentaufnahme'/><category term='Philosophie'/><category term='Swing'/><category term='Spielen'/><category term='Wasserknappheit'/><category term='Sarrazin'/><category term='Foucault'/><category term='dies und das'/><category term='Politik'/><category term='biology'/><category term='Pädagogik'/><category term='Butler'/><category term='youth'/><category term='Schreiben'/><category term='Dekonstruktion'/><category term='Alternative Energien'/><category term='Jugend'/><category term='Bewusstsein'/><category term='Bildung'/><category term='Kinder'/><category term='Style'/><category term='Erziehung'/><category term='Song'/><category term='Lyrik'/><category term='Wirtschaftskrise'/><category term='Umweltschutz'/><category term='Revolution'/><category term='Leben in der Stadt'/><category term='communication'/><category term='Studenten'/><category term='Alternative Ideen'/><category term='Schiff'/><category term='literature'/><category term='Erzählen'/><category term='Nachdenken'/><category term='Narration'/><category term='Realwirtschaft'/><category term='Demokratie'/><category term='Kritik'/><category term='religion'/><category term='Kurzfilm'/><category term='Dance'/><category term='Sprache'/><category term='morality'/><title type='text'>Gedankenbett</title><subtitle type='html'>Ein Bett für Gedanken zur Ethik und zu allem Möglichen - mal zornig, mal Traum-haft</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>38</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-6690922846446123370</id><published>2012-01-07T14:20:00.007+01:00</published><updated>2012-01-07T14:48:09.913+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternative Ideen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewusstsein'/><title type='text'>Ordnung und Chaos</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-JsQp_AaVk10/TwhHA_0jcJI/AAAAAAAAAJk/qlatfxwckhI/s1600/Thailand_M%25C3%25A4rz2011%2B550.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-JsQp_AaVk10/TwhHA_0jcJI/AAAAAAAAAJk/qlatfxwckhI/s320/Thailand_M%25C3%25A4rz2011%2B550.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5694879811267424402" /&gt;&lt;/a&gt;Elisabeth von Thadden spricht in ihrem Artikel „&lt;a href="http://www.zeit.de/2012/02/Welt-Ordnung/komplettansicht"&gt;Es geht ums Ganze!&lt;/a&gt;“ von einer „leise[n] menschliche[n] Präferenz für das Ordentliche“ und übersieht dabei einen wesentlichen Punkt in der Beziehung zwischen Ordnung und Chaos (Thadden, 2012 45). Denn es geht dabei nicht um eine Wahl zwischen zwei Alternativen, sondern um sich gegenseitig bedingende Vorstellungen. Streng genommen kann man eigentlich nur von einem einzigen Konzept sprechen. Und diese Konzeptualisierung ist gleichsam die Grundlage des menschlichen Erkennens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Untertitel des Artikels fragt von Thadden, wieso der Mensch sich die Welt lieber geordnet vorstelle als chaotisch. Zudem verweist sie im Hinblick auf die Schöpfungsmythen der westlichen Welt darauf, dass die Welt als Ordnung geschaffen wurde, die auch noch erkennbar sein soll. An dieser Stelle wird das grundlegende Problem sichtbar: Wie sollte das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chaos"&gt;Chaos&lt;/a&gt; erkennbar sein? Wie könnte man sich eine rein chaotische Welt vorstellen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst, wenn wir davon ausgehen, dass die postmoderne Welt uns besonders heute vor beträchtliche Probleme stellt und viele der ehemals sicher scheinenden Vorstellungen sich auflösen, so ist dies doch ein Chaos im Hinblick auf zuvor bestehende Ordnungen. Auch Konzeptionen des Chaos als schöpferische Ressource im Sinne &lt;a href="http://plato.stanford.edu/entries/nietzsche/"&gt;Nietzsches&lt;/a&gt; verweisen nicht auf etwas rein Chaotisches. Im Gegenteil, in dem Moment, wo ein Sinn unterstellt wird (in diesem Fall der Ursprung der Kreativität), haben wir bereits ein ordnendes Element in unser Bild integriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das reine Chaos geht über unsere Vorstellungskraft hinaus, es ist nichts, was wir erkennen könnten. Das was unser Erkennen vielmehr bedingt, ist ein Bezug zu ordnenden Strukturen. Ohne solche stabilen Elemente, könnten wir &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chaosforschung"&gt;die Dynamik, die oft mit dem Chaotischen assoziiert wird&lt;/a&gt;, überhaupt nicht beobachten. Denn Bewegung ergibt sich nur im Bezug auf Unbewegtes, Dynamisches braucht das Statische. Eine wirklich chaotische Welt wäre damit nicht einmal eine Welt der reinen Bewegung oder irgendwelcher anderen Sinneseindrücke. Sie bleibt eine Grenzvorstellung dessen, was unserer Erkenntnis zugänglich ist, das Unmögliche, das wir doch nicht erfassen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Chaos als Begrenzung der Ordnung kann sich dabei auf zwei Arten manifesteren. Einerseits als Trennbegriff, andererseits eben als &lt;a href="http://books.google.de/books?id=uBSK8Ho_X4UC&amp;pg=PA183&amp;lpg=PA183&amp;dq=ordnung+erkenntnis&amp;source=bl&amp;ots=2lKCGrMsRC&amp;sig=FVac8Pil5KBaK0wuf69xnojCIO0&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=okQIT4TqLImcsAbl0dj4DQ&amp;ved=0CDkQ6AEwAw#v=onepage&amp;q=ordnung%20erkenntnis&amp;f=false"&gt;Verweis auf das Ende und damit immer auch auf die Natur der Erkenntnis&lt;/a&gt;. Nutzen wir das Chaotische oder das Unmögliche als Trennbegriff dessen, was bereits als Ordnungsstruktur etabliert ist, so ist das Unmögliche immer schon das potenziell Mögliche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir verweisen auf das, was noch oder wieder ungeordnet ist und nehmen damit Bezug auf eine alte oder neu zu errichtende Ordnung. So erweist sich etwa eine Klage über den Verfall der Sitten nicht als Hinweis auf ein aktuell tatsächlich eingetretenes Chaos. Sie nimmt vielmehr Bezug auf einen Bereich &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cultural_practice"&gt;kultureller Praktiken&lt;/a&gt;, die nicht mehr im Sinne einer vormals bestehenden Tradition ausgeführt werden. Darin steckt zudem ein Aufruf, diese Praktiken auf eine bestimmte Art und Weise neu zu ordnen. Das Ungeordnete ist damit immer schon das potenziell Geordnete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nutzen wird &lt;a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Das_Unm%C3%B6gliche"&gt;das Unmögliche&lt;/a&gt; oder Chaotische ernsthaft als Grenzbezeichnung, kann es nur auf die Grenzen des Möglichen verweisen, niemals jedoch darüber hinaus. Was unserer Erkenntnis nicht zugänglich ist, bleibt ihr zwangsläufig auf ewig verschlossen. Eine Erkenntnis ohne irgendeine Art ordnender Struktur, die das zu Erkennende erst erkennbar macht, ist schlichtweg unvorstellbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Quelle&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Thadden, Elisabeth von. „Es geht ums Ganze!“ DIE ZEIT 2 5.1.2012, 45.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-6690922846446123370?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/6690922846446123370/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2012/01/ordnung-und-chaos.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/6690922846446123370'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/6690922846446123370'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2012/01/ordnung-und-chaos.html' title='Ordnung und Chaos'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-JsQp_AaVk10/TwhHA_0jcJI/AAAAAAAAAJk/qlatfxwckhI/s72-c/Thailand_M%25C3%25A4rz2011%2B550.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-8982187782187815314</id><published>2011-10-14T20:52:00.004+02:00</published><updated>2011-10-14T21:00:12.194+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ethics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='morality'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><title type='text'>Gerechtigkeit und Individualismus – Widerspruch oder Wechselwirkung?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-25YsjtmdNVQ/TpiFr0JdpiI/AAAAAAAAAJM/Vbp1J4er4OA/s1600/April_Mai_2011%2B128.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-25YsjtmdNVQ/TpiFr0JdpiI/AAAAAAAAAJM/Vbp1J4er4OA/s320/April_Mai_2011%2B128.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5663423519197603362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechtigkeit"&gt;Gerechtigkeit&lt;/a&gt; setzt ein Denken von oben bzw. vom Ganzen her und nicht vom Einzelnen voraus. Nichtsdestotrotz muss dieses Denken vom Einzelnen ausgehen. Auch wenn es zu einem kollektiven, geteilten, intersubjektiven Denken wird, muss der Einzelne anfangen zu denken, bevor sein Denken sich in dieses größere Denken einbringen kann. Sein Denken ist allerdings wiederum vom Einfluss seines sozialen Umfeldes abhängig – bekommt er keine Muster, Techniken, Strategien, Inhalte bzw. Symbole geliefert, mit denen er denken kann, wird er niemals anfangen zu denken. Genau so wenig wie ein Kind anfangen wird zu sprechen, mit dem nie jemand spricht. Daher scheinen die Begriffe Gerechtigkeit und &lt;a href="http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=Z1MMTD"&gt;Individualismus&lt;/a&gt; bei genauerer Betrachtung im herkömmlichen Sinn einfach einen Teil ihrer Bedeutung zu unterschlagen. Das Denken von oben verweist immer schon auf den Einzelnen, der Teil davon ist. &lt;a href="http://www.intercultural-network.de/einfuehrung/individualismus.shtml"&gt;Individualismus&lt;/a&gt; hingegen bedeutet immer bereits eingebunden sein in eine soziale &lt;a href="http://www.dreigliederung.de/essays/1973-10-001.html"&gt;Gemeinschaft&lt;/a&gt;, die denkfähig macht und gleichzeitig Normen liefert, nach denen &lt;a href="http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=EN028Q"&gt;Gerechtigkeit&lt;/a&gt; bestimmt werden kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-8982187782187815314?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/8982187782187815314/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/10/gerechtigkeit-und-individualismus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/8982187782187815314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/8982187782187815314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/10/gerechtigkeit-und-individualismus.html' title='Gerechtigkeit und Individualismus – Widerspruch oder Wechselwirkung?'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-25YsjtmdNVQ/TpiFr0JdpiI/AAAAAAAAAJM/Vbp1J4er4OA/s72-c/April_Mai_2011%2B128.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-3364672407228192517</id><published>2011-10-07T18:57:00.006+02:00</published><updated>2011-10-07T19:17:17.286+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternative Ideen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dies und das'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in der Stadt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewusstsein'/><title type='text'>Facebook als kollektive Kleinstadt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-3uFcCjFNmzg/To8vw6P_etI/AAAAAAAAAJE/EHPiHAXtJgc/s1600/Mai_Juni_2010%2B049.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-3uFcCjFNmzg/To8vw6P_etI/AAAAAAAAAJE/EHPiHAXtJgc/s320/Mai_Juni_2010%2B049.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5660795773944560338" /&gt;&lt;/a&gt;Besonders nach den neuesten Entwicklungen auf der Social-Network-Plattform (siehe gestrigen Beitrag) muss man sich fragen, ob &lt;a href="http://www.facebook.com/"&gt;Facebook&lt;/a&gt; die Funktion der kleinstädtischen Gemeinschaft übernimmt. Ist es nicht gerade einengend, dass eine sozial engmaschig gestrickte Gemeinde immer alles mitbekommt? Zudem meine ich mich zu erinnern, dass ein Grund aus der Kleinstadt zu fliehen darin bestand, dass man immer gleich behandelt wurde. Egal wie sehr man sich entwickelte und was man vielleicht in der Zwischenzeit erlebt hatte, wenn man zurückkam, wurden immer wieder alte Geschichten aufgewärmt. Man wird in solchem Umfeldern immmer wieder auf ein altes Ich angesprochen, auch wenn man dies längst hinter sich gelassen hat. Dieses Phänomen tritt manchmal auch bei Familienmitgliedern auf, die man selten sieht oder generell bei Eltern, egal wie oft man sie sieht und könnte Zwangsidentifizierung genannt werden. Wie schön, dass der gesamte Freundeskreis über die Timeline jetzt ebenfalls eine noch bessere Möglichkeit hat, auf alte Erlebnisse zurückzukommen, die man längst hinter sich gelassen hat. Ob Großstädter wohl gedankenloser mit ihren Informationen in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_%28Internet%29"&gt;sozialen Netzwerken&lt;/a&gt; umgehen als ehemalige Kleinstädter?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-3364672407228192517?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/3364672407228192517/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/10/facebook-als-kollektive-kleinstadt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3364672407228192517'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3364672407228192517'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/10/facebook-als-kollektive-kleinstadt.html' title='Facebook als kollektive Kleinstadt'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-3uFcCjFNmzg/To8vw6P_etI/AAAAAAAAAJE/EHPiHAXtJgc/s72-c/Mai_Juni_2010%2B049.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-5600025363484261847</id><published>2011-10-06T12:48:00.007+02:00</published><updated>2011-10-06T20:56:42.393+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternative Ideen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bildung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Narration'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dies und das'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewusstsein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugend'/><title type='text'>Anthropologisches Neuland im Buch der Gesichter?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Ow7awvBzNKo/To2MMa6922I/AAAAAAAAAI8/O3GkYrfCkWA/s1600/IM000015.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 241px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Ow7awvBzNKo/To2MMa6922I/AAAAAAAAAI8/O3GkYrfCkWA/s320/IM000015.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5660334451687545698" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.facebook.com/"&gt;Facebook&lt;/a&gt; eröffne mit der neuen Funktion &lt;a href="http://www.facebook.com/about/timeline"&gt;Timeline&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.philolex.de/anthropo.htm"&gt;anthropologisches&lt;/a&gt; Neuland, so Nina Pauer über die Möglichkeit automatisch die Chronologie des eigenen Lebens erfassen zu lassen. In die Timeline soll alles einbezogen werden, was der Nutzer je geposted, getan, erlebt hat und aktuell erlebt. Mit der &lt;a href="http://www.spotify.com/se/blog/archives/2011/09/21/spotify-and-facebook/?page=3"&gt;passenden App&lt;/a&gt; kann sogar in Echtzeit elektronisch alles übermittelt werden, was man gerade tut – welchen Weg man geht und welchen Song man dazu hört. Ist dies so neu? &lt;a href="http://www.facebook.com/zuck"&gt;Mark&lt;/a&gt; &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Zuckerberg"&gt;Zuckerberg&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.focus.de/digital/digital-news/timeline-facebook-profilseiten-werden-zu-interaktiven-lebenslaeufen_aid_668346.html"&gt;scheint zu denken&lt;/a&gt;, er perfektioniere nur, was die User sowieso schon tun. Und die Erzählung des eigenen  Lebens ist schließlich eine anthropologische Konstante – so alt wie das Leben selbst. Pauer wendet ein: „Eine Biografie ist mehr als ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Protokoll"&gt;Protokoll&lt;/a&gt;“ und macht darauf aufmerksam, dass nichts mehr aus diesem interaktiven Lebenslauf gelöscht werden kann (Pauer, 2011 50).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses „Nicht-vergessen-Können“ scheint mir tatsächlich ein Problem darzustellen (ebd.). Vorausgesetzt, Facebook behält den relativ hohen gesellschaftlichen Stellenwert, den es derzeit hat. Schließlich lebt unsere Lebensgeschichte davon, dass wir sie ständig umschreiben, neu schreiben. Wir sind nicht mehr die, die wir vor zehn Jahren waren, vermutlich nicht mal mehr identisch mit der Person, die wir vor einem Monat waren. Dies hat nicht nur mit &lt;a href="http://www.zeit.de/2009/13/Interview-Schmidbauer-13"&gt;Verdrängung&lt;/a&gt; zu tun oder der Verarbeitung etwaiger &lt;a href="http://www.psychology48.com/deu/d/trauma-psychisches/trauma-psychisches.htm"&gt;Traumata&lt;/a&gt;. Selbstverständlich hat eine Person von dreißig Jahren weder die gleichen Freunde oder Lebensumstände, noch die gleichen Ansichten, Vorlieben, Vorstellungen von Liebe, Freundschaft, Politik oder Zukunft wie mit fünfzehn. Zudem erinnert sie sich nicht mehr an alles, was ihr in der Zwischenzeit passiert ist. Wir haben zwangsläufig andere Erinnerungen als wir vor zehn Jahren hatten und wir &lt;a href="http://psychonomie.de/sozialpsychologie/slbstwrt.htm"&gt;selektieren&lt;/a&gt; diese auch. Was uns nicht mehr wichtig erscheint, wird vergessen, was nicht mehr zu uns passt, wird verändert. Wie wir die Welt sehen, ist immer bis zu einem gewissen Grad subjektiv. Man denke nur an die sprichwörtlichen zehn verschiedenen Zeugenaussagen von zehn verschiedenen Zeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wird es also mit uns machen, wenn wir plötzlich nicht mehr selbst entscheiden können, was wir vergessen oder &lt;span style="font-style:italic;"&gt;umdichten&lt;/span&gt; wollen? Was geschieht mit einer Generation, deren Leben ab der frühesten Jugend elektronisch dokumentiert ist und deren Mitmenschen ständig dieses Protokoll ansehen können? Menschen, die sich nicht mehr von kleinen oder auch größeren Jugendsünden distanzieren, Peinlichkeiten aus der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erinnerung_%28Psychologie%29"&gt;Erinnerung&lt;/a&gt; streichen können? Wie geht es Personen, die ständig die alten Beziehungen (seien sie nun freundschaftlich oder sexuell) vor Augen haben oder vor Augen geführt bekommen? Ist das vielleicht völlig irrelevant, weil wir uns diese Protokolle sowieso nicht mehr ansehen oder die Daten trotzdem unserer jeweiligen zukünftigen Person entsprechend interpretieren werden? Analoge Fotoalben oder aufbewahrte Briefe verdammen uns schließlich auch nicht dazu, uns nicht mehr weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch… ich erinnere mich noch gut daran, wie heilsam mein erster Auslandsaufenthalt war. Ich konnte einem ganz neuen, ganz anderen sozialen und kulturellen Umfeld entgegentreten, ohne dass dieses großartige (persönliche) Vorurteile gegen mich hatte. Natürlich war ich das Mädchen aus Deutschland und die Ausländerin. Aber ich konnte ausprobieren, ob ich als Person tatsächlich die sein wollte, die ich bislang gewesen war. Nicht, dass ich mich dadurch so sehr verändert hätte. Im Gegenteil war es sogar bestärkend für mich zu sehen, dass ich offensichtlich immer schon &lt;span style="font-style:italic;"&gt;ich selbst&lt;/span&gt; gewesen war, wie man so schön sagt. Aber diese Freiheit, diese Möglichkeit des neuen Anfangs, so anstrengend er auch mit zunehmendem Alter wird, scheint mir wichtig zu sein und durch die neue Funktion beschränkt zu werden. Selbst die kleinen neuen Anfänge, die jeder neuen Freundschaft und jeder neuen Liebe innewohnen, sind nicht mehr neu, wenn der andere jederzeit die ganze &lt;a href="http://zitate.net/vergangenheit.html"&gt;Vergangenheit&lt;/a&gt; auf Facebook einsehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würde ich ständig an meine Schulzeit erinnert werden wollen? Wie würde ich mich fühlen, wenn ich nie vergessen könnte, wie mich die Klassenkameraden zu einer bestimmten Zeit gehänselt haben oder wie sehr ich einmal in jemanden verknallt war? Und wenn jeder neue Freund dies ebenfalls sehen könnte? Bleibt nur zu hoffen, dass die Menschen verantwortungsvoll mit dieser Möglichkeit umgehen und sich bewusst machen, dass es sich hierbei eben nicht um meine Vergangenheit handelt, wie sie tatsächlich passiert ist. Es ist nicht die Vergangenheit, die mich zu der Person gemacht hat, die ich heute bin. Diese Person entspringt meiner eigenen Erzählung mit allen Änderungen und Auslassungen und das ist eben eine echte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biografie"&gt;Biografie&lt;/a&gt; und kein simples Protokoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Quelle:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Pauer, Nina. &lt;a href="http://www.zeit.de/2011/40/Facebook-Timeline/komplettansicht"&gt;„Die Utopie ist da – ‚Timeline’, das neue Angebot von Facebook, macht es möglich: Das Leben und das Leben im Netz verschmelzen.“&lt;/a&gt; &lt;span style="font-style:italic;"&gt;DIE ZEIT&lt;/span&gt; 40 29.9.2011, 49f.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-5600025363484261847?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/5600025363484261847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/10/anthropologisches-neuland-im-buch-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/5600025363484261847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/5600025363484261847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/10/anthropologisches-neuland-im-buch-der.html' title='Anthropologisches Neuland im Buch der Gesichter?'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Ow7awvBzNKo/To2MMa6922I/AAAAAAAAAI8/O3GkYrfCkWA/s72-c/IM000015.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-1342321255525122409</id><published>2011-07-19T17:19:00.002+02:00</published><updated>2011-07-19T18:24:47.314+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bildung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='education'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ethics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='morality'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demokratie'/><title type='text'>Der angeborene Unterschied</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-343Du_jtHnw/TiWvxgL_6rI/AAAAAAAAAI0/Zn5H5yM1jO0/s1600/Thailand%2B683.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-343Du_jtHnw/TiWvxgL_6rI/AAAAAAAAAI0/Zn5H5yM1jO0/s320/Thailand%2B683.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5631100174085384882" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wann immer wir anfangen anzunehmen, dass etwas angeboren, unauslöschlich oder unveränderbar ist, machen wir einen Fehler. Bei Differenzen zwischen kulturellen oder ethnischen Kreisen nennt man dieses Konzept &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus"&gt;Rassismus&lt;/a&gt; (vgl. &lt;a href="http://www.amazon.de/Rassismus-historischer-Abri%C3%9F-George-Fredrickson/dp/3930908980"&gt;Fredrickson, 2011&lt;/a&gt; 15). Aber ist es nicht auch ein gefährliches Konzept im Bezug auf unsere eigene Spezies als ganze Spezies?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angeborene Unterschiede (z. B. charakterliche) können im Bezug auf nur eine Spezies natürlich nicht zur qualitativen Unterscheidung verschiedener Rassen dienen. Aber genau wie bei rassistischen Definitionen ergibt sich daraus die Entschuldigung des Nicht-Handelns. Wird ein Angehöriger einer bestimmten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnie"&gt;ethnischen Gruppe&lt;/a&gt; als unveränderlich dumm angesehen, eben weil er dieser Gruppe angehört, habe ich damit nicht nur ihn und seine Gruppe im Vergleich zu mir und meiner Gruppe abgewertet, sondern ich habe auch eine Rechtfertigung dafür entworfen, nicht zu handeln. Ich muss nicht versuchen, den anderen zu erziehen oder zu bilden, denn er ist ja von Geburt an &lt;a href="http://www.nichtlustig.de/toondb/040816.html"&gt;dumm&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich scheint mir das Konzept der angeborenen charakterlichen Eigenschaften bei Kindern zu funktionieren, sobald man annimmt, sie seien unveränderlich. Sieht man sie (z. B. trotz der genetischen Grundlagen) als veränderbar an, dann macht es keinen Unterschied mehr, ob eine Eigenschaft ursprünglich &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nature_versus_nurture"&gt;angeboren oder anerzogen&lt;/a&gt; ist (wobei weder das eine noch das andere jemals zu beweisen sein dürfte). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint mir sicherer, von anerzogenen Unterschieden auszugehen, denn dann ist sofort klar, dass es sich lohnt, z. B. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=zDZFcDGpL4U"&gt;Schulsysteme zu ändern&lt;/a&gt;, um positiv auf die Entfaltung der Kinder einzugehen. Genauso haben wir einen Grund, uns für die &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=hpAMbpQ8J7g"&gt;Veränderung gesellschaftlicher Ordnungen&lt;/a&gt; einzusetzen, da Menschen nicht inhaltlich auf bestimmte Verhaltensweisen festgelegt sind. Mit der Formulierung &lt;span style="font-style:italic;"&gt;inhaltlich&lt;/span&gt; möchte ich hier von systematischen Kompetenzen abgrenzen, die man ggf. sehr wohl als unveränderlich ansehen kann. Ich glaube z. B., dass es Kommunikationsstandards geben muss, derer wir uns alle bedienen und die höchstwahrscheinlich angeboren sind, denn sonst könnten wir uns nicht verständigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn der Blick auf solche tatsächlich unveränderlichen Standards durch unsere spezifische Kultur und Sozialisation vielleicht getrübt ist, müssen wir erst recht von einer Beeinträchtigung unseres Urteils ausgehen, wenn es um die Zuschreibung vermeintlich angeborener inhaltlicher Eigenschaften geht. Auch der Blick auf die Geschichte lehrt uns, dass – wann immer Menschen versucht haben, Rassen, Kinder, Frauen oder sonstige Kategorien zu definieren – das Verständnis einer Zeit noch nie die nächsten Generationen überdauert hat. Selbst bei großen Konzepten wie etwa der Religion oder der Liebe, die es nach Jahrhunderten der Menschengeschichte noch immer gibt, müssen wir feststellen, dass sie nur vordergründig gleich geblieben sind, sich inhaltlich aber völlig verändert haben (vgl. &lt;a href="http://www.amazon.de/Liebe-als-Passion-Codierung-Intimit%C3%A4t/dp/3518067478 "&gt;Luhmann, 2003&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich plädiere in dieser Hinsicht dafür, Unterschiede – die wir im täglichen Leben ja wahrnehmen und die wir daher auch nicht leugnen können – &lt;a href="http://www.amazon.co.uk/After-Method-International-Library-Sociology/dp/0415341752#reader_0415341752"&gt;immer als kontingent&lt;/a&gt; aufzufassen. Die Formulierung von inhaltlichen Kategorien die das Leben betreffen (Nahrungsaufnahme etc. würde ich in einen extra Bereich von Vor-Voraussetzungen einordnen) als unveränderbar birgt immer die Gefahr der Opposition, Abgrenzung, Ausgrenzung und der unterlassenen Hilfeleistung. Jede Situation kann mein Handeln erfordern – aus dieser Verantwortung darf ich mich nicht stehlen, indem ich auf unabänderliche Tatsachen wie angeborene Unterschiede verweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt bleibt auf das Problem des Appells an solche Verantwortung unter Verweis auf &lt;a href="http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Home/home_node.html"&gt;Diskriminierung&lt;/a&gt; hinzuweisen. Dieser Verteidigungs-Anspruch baut zu einem gewissen Grad darauf auf, dass es Unterschiede gibt, die nicht mehr geändert werden können, weswegen besondere Rücksichtnahme angebracht ist. Solange davon ausgegangen wird, dass eine gewisse &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/world/2008/nov/17/norway-gender-executive-salaries1"&gt;Diversität der Gesellschaft&lt;/a&gt; besteht und auch wünschenswert ist, kann man dafür argumentieren, dass alle Unterschiede in der Konstituierung der Gesellschaft auf eine Art und Weise berücksichtigt werden müssen, dass alle Menschen frei leben können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht akzeptabel ist allerdings m. E. z. B. der Anspruch eines Menschen mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie"&gt;Lese-Rechtschreibschwäche&lt;/a&gt;, der unter Berufung auf Diskriminierung geltend macht, dass er nicht daran gehindert werden dürfe, Deutschlehrer zu werden. Entweder ich gehe davon aus, dass er gewisse Fähigkeiten eben nicht hat – dann kann er auch nicht Deutschlehrer werden. Oder ich versuche, darauf hin zu wirken, dass seine Deutsch-Fähigkeit in dem Maße ausgebildet wird, dass er seine Berufswünsche frei verwirklichen kann. Wenn er darauf plädiert, dass er in einem bestimmten Bildungssystem nicht bestmöglich ausgebildet wird, dann argumentiert er auf einen Anspruch der Gleichberechtigung, der eben nur dann greift, wenn ich daran festhalte, dass alle Menschen die gleichen Ansprüche auf gleiche Möglichkeiten haben. Argumentiert er selbst mit seiner Unfähigkeit, diese Möglichkeiten zu verwirklichen, scheint mir sein Anspruch widersprüchlich zu werden, da er bereits seine eigene Nicht-Gleichheit postuliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fredrickson, George M. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Rassismus&lt;/span&gt;. Stuttgart: Reclam, 2011.&lt;br /&gt;Luhmann, Niklas. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Liebe Als Passion&lt;/span&gt;. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2003.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-1342321255525122409?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/1342321255525122409/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/07/der-angeborene-unterschied.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/1342321255525122409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/1342321255525122409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/07/der-angeborene-unterschied.html' title='Der angeborene Unterschied'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-343Du_jtHnw/TiWvxgL_6rI/AAAAAAAAAI0/Zn5H5yM1jO0/s72-c/Thailand%2B683.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-2151174623535907021</id><published>2011-07-18T10:10:00.007+02:00</published><updated>2011-07-18T10:24:29.597+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='literature'/><title type='text'>The Bothering Species</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-OUNgKufsf8k/TiPrXDA7VTI/AAAAAAAAAIs/AsI0jZYVvPk/s1600/P1020120.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-OUNgKufsf8k/TiPrXDA7VTI/AAAAAAAAAIs/AsI0jZYVvPk/s320/P1020120.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630602740321965362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Last year I read &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Juliet, Naked&lt;/span&gt; by &lt;a href="http://www.nicksbooks.com/index.php/archives/category/news/"&gt;Nick Hornby&lt;/a&gt; and stumbled over a paragraph that seems to tell us something important about &lt;a href="http://archive.waccglobal.org/wacc/programmes/recognising_and_building_communication_rights/communication_is_inscribed_in_human_nature"&gt;human nature&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“She wondered why someone would bother to do that; but then, ‘Why bother’ was never a question you could ask about more or less anything on the internet, otherwise the whole lot shrivelled to a &lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/culture/books/bookreviews/6168605/Nick-Hornby.html"&gt;candyfloss nothing&lt;/a&gt;. Why had she bothered? Why does anybody? She was for bothering, on the whole; in which case thank you ... everybody else, on every other website” &lt;a href="http://www.penguin.co.uk/nf/Book/BookDisplay/0,,9780670915651,00.html"&gt;Nick Hornby, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Juliet, Naked&lt;/span&gt; (London: Penguin, 2010)&lt;/a&gt; 44.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Are they not, indeed, impressive – all the things we do on the &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Internet"&gt;Internet&lt;/a&gt; every day? How we &lt;span style="font-style:italic;"&gt;do&lt;/span&gt; bother all the time. How we think it &lt;span style="font-style:italic;"&gt;is&lt;/span&gt; important to tell others about how we feel and what we think about more or less everything. We do not only show this kind of behavior on the internet, of course, but there it is blatantly clear that we do not have to do it. Even if someone is writing an e-mail to us or posting a commentary on our blog, we could simply turn off the computer. It is easier to ignore an electronic sign than a question or assertion that is made face to face.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So why do we bother so intensively? It must be because we are so deeply a &lt;a href="https://www.cengagebrain.com/shop/content/littlejohn95877_0495095877_02.01_chapter01.pdf"&gt;social and communicative species&lt;/a&gt; that we actually &lt;span style="font-style:italic;"&gt;live&lt;/span&gt; in the realities we create through our communication. Once we stopped bothering about them, they would crumble and leave us with nothing. As we cannot create these realities on our own (after all, communication is at least a two-way street) we desperately need someone else’s feedback. This is &lt;a href="http://books.google.de/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=ZFVMqhD1RPMC&amp;oi=fnd&amp;pg=PR6&amp;ots=Zt7b85VtUS&amp;sig=Bxn80wjREVGH4BzaSmy-GH7H7ek#v=onepage&amp;q&amp;f=false"&gt;why we bother&lt;/a&gt;, because we have no other chance to survive.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Even people who seem to have stopped bothering and live callous lives, bother to a certain extent. At least they take a stance toward the &lt;a href="http://books.google.de/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=RMu6wbzVrVkC&amp;oi=fnd&amp;pg=PA1&amp;dq=created+reality+science&amp;ots=VnunDgPP9v&amp;sig=hD62LezdKPjuxQQtykYamthjf6I#v=onepage&amp;q=created%20reality%20science&amp;f=false"&gt;created realities&lt;/a&gt; and condemn them as not worth engaging in. Thereby, they create an anti-reality for which they want encouragement in so far that they tell you how they do not bother. Can anyone be alive without bothering at all? I really do not think that is possible.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-2151174623535907021?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/2151174623535907021/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/07/bothering-species.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2151174623535907021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2151174623535907021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/07/bothering-species.html' title='The Bothering Species'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-OUNgKufsf8k/TiPrXDA7VTI/AAAAAAAAAIs/AsI0jZYVvPk/s72-c/P1020120.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-3683146688663540953</id><published>2011-07-16T12:53:00.007+02:00</published><updated>2011-07-16T13:15:41.427+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bildung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ethics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dekonstruktion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='literature'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demokratie'/><title type='text'>Das Unbehangen an der Hochkultur</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-i6PLjXh3c7M/TiFycEhKpgI/AAAAAAAAAIk/gaq8zgANAI4/s1600/Thailand_M%25C3%25A4rz2011%2B552.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-i6PLjXh3c7M/TiFycEhKpgI/AAAAAAAAAIk/gaq8zgANAI4/s320/Thailand_M%25C3%25A4rz2011%2B552.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5629906835764585986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Feuilleton der &lt;a href="http://www.zeit.de/"&gt;ZEIT&lt;/a&gt; wurde dieser Tage um die Hochkultur gestritten. Trotz der fadenscheinigen Einbettung dieser Frage in einen Hintergrund der Finanzierung von Kultur aus öffentlicher Hand, ist dieses Thema eine eingehendere Betrachtung Wert. Es wurde unter anderem versucht, die Unterscheidung zwischen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochkultur_%28Soziologie%29"&gt;Hochkultur&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Popul%C3%A4rkultur"&gt;Popkultur&lt;/a&gt; mangels verlässlicher Maßstäbe zu dekonstruieren. Ich möchte im Folgenden einige Gedanken zu einer solchen Differenzierung festhalten. Dabei ist es allerdings unerlässlich, kurz auf die angesprochenen finanziellen Hintergründe einzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufhänger der ZEIT-Artikel ist eine Rechtfertigung der &lt;a href="http://www.subventionen.de/"&gt;öffentlichen Subventionen&lt;/a&gt; für vermeintlich höherwertige Kultur trotz des geringen Prozentsatzes der profitierenden Bevölkerung. Dies scheint mir eine Scheindebatte zu sein. Wenn man bedenkt, dass laut &lt;a href="http://www.bpb.de/"&gt;Bundeszentrale für politische Bildung&lt;/a&gt; die &lt;a href="http://www.bpb.de/wissen/EF9RJ2,0,0,%D6ffentliche_Ausgaben_f%FCr_Kultur.html"&gt;Gesamtausgaben der öffentlichen Haushalte für den Kulturbereich 2008&lt;/a&gt; bei lediglich 1,62 Prozent ihres Gesamtetats lagen  (&lt;a href="http://www.bpb.de/files/4LK6T9.pdf"&gt;Quelle: Statistisches Bundesamt&lt;/a&gt;), dann scheint es regelrecht lächerlich, sich über eine spezifische Rechtfertigung von Ausgaben in dieser Größenordnung Gedanken zu machen. Kulturausgaben an sich können in ihrem grundsätzlichen Wert für eine vielfältige Gesellschaft m. E. kaum bezweifelt werden. Zunächst muss man also festhalten, dass eine Debatte über Hochkultur und Popkultur keinerlei Auswirkungen auf die öffentlichen Ausgaben im Kultursektor haben sollte. Wenn derartige Argumente zur Frage der Subventionen herangezogen werden, dann nur, um offensichtlich nicht zu rechtfertigenden Kürzungen einen demokratischen Anstrich zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen von der absurden Fassade attestiert &lt;a href="http://www.zeit.de/2011/28/Hochkultur"&gt;Jens Jessen&lt;/a&gt; den westlichen Gesellschaften zutreffend ein Unbehagen an der Hochkultur und den damit einhergehenden sozialen Differenzierungen. Spätestens seit Walter Benjamin in seinem berühmten &lt;a href="http://walterbenjamin.ominiverdi.org/wp-content/kunstwerkbenjamin.pdf"&gt;Aufsatz über das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit&lt;/a&gt; einen hoffnungsvollen Abgesang auf die Aura der Kunstwerke gesungen hat, steht die Frage nach der Differenzierung von Hochkulturgütern im Gegensatz zu massenproduzierter (und massenproduzierender) Kunst im Raum. Betont nüchtern und objektiv möchte Jessen nun auf diesem Unterschied beharren und schmilzt ihn letztlich auf die soziale Selektion zusammen. Statt sich im Anschluss aber folgerichtig ganz auf Fragen der sozialen Macht zu konzentrieren, bringt er doch eine inhaltlich qualitative Argumentation ins Spiel. Güter der Hochkultur „versprechen … hohen Unterhaltungswert, nur freilich auf einem anderen Niveau, der Komplexität, aber auch der Bildung, die sie voraussetzen. Für die einen ist Philip Roth zu kompliziert, um unterhaltend zu sein; für die anderen Dan Brown zu simpel. Das ist alles, aber wahrscheinlich auch schon der Kern des Skandals. Der Begriff der Hochkultur sortiert das Publikum“ (&lt;a href="http://www.zeit.de/2011/28/Hochkultur/komplettansicht"&gt;Jessen, 2011&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte an dieser Stelle auf einen Fehlschluss hinweisen. Auch ich würde wie Jessen und auch &lt;a href="http://www.zeit.de/2011/28/Assheuer-Hochkultur"&gt;Thomas Assheuer&lt;/a&gt; in der gleichen Ausgabe für eine Förderung der Kultur argumentieren. Wie die beiden sehe ich durchaus einen Zusammenhang zwischen ästhetischer Erfahrung und individueller Entwicklung, bis hin zum demokratischen und Freiheits-Bewusstsein. Entgegen dem Beitrag von &lt;a href="http://kathrinpassig.kulturindustrie.com/index.html"&gt;Kathrin Passig&lt;/a&gt;, die in einem Interview eine Abgrenzung der Hochkultur durch Reduktion auf geschmackliche Präferenz komplett nivellieren möchte, würde ich Jessen insofern zustimmen, als dass man etwas mit der Bezeichnung &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Hochkultur&lt;/span&gt; ausdrückt. Es handelt sich nicht um eine leere Worthülse. Und doch, kann nicht einfach von Differenz auf Niveau geschlossen werden, wie er es tut.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich setzt der differenzierte Genuss eines Kunstwerkes eine bestimmte Bildung voraus (neutraler könnte man hier Sozialisation oder Enkulturation sagen). Aber nur, weil die sogenannte Popkultur auf soziales Wissen zurückgreift, das durchschnittlich breiter verteilt ist als das Wissen, das man zum Genuss der Hochkultur benötigt, kann man hier noch nicht von einem &lt;span style="font-style:italic;"&gt;höheren&lt;/span&gt; Niveau sprechen. &lt;a href="http://www.william-shakespeare.de/"&gt;William Shakespeares&lt;/a&gt; Theaterstücke griffen zu seiner Zeit z. B. auf weit verbreitete gesellschaftliche Diskurse zurück und können &lt;a href="http://www.shakespeare-online.com/essays/shakespeareaudience.html"&gt;im Zeitraum ihrer Entstehung sicher eher als populäre Kultur beschrieben&lt;/a&gt; werden. Differenz ist nicht gleichbedeutend mit Niveau und Komplexität bedeutet nicht automatisch Qualität. Zunächst sollte festgehalten werden, dass ein breiteres Wissen grundsätzlich den Genuss jedes Kunstwerkes erhöhen kann – egal ob Pop- oder Hochkultur. Wie Jessen feststellt, zitiert auch die populäre Kunst die Hochkultur (ob unbewusst oder bewusst) und eine größere Bildung befähigt den Kunstbetrachter dazu, mehr und komplexere Verknüpfungen zu &lt;span style="font-style:italic;"&gt;jedem&lt;/span&gt; Werk anzustellen. Hier kann man also eine größere Möglichkeit des Genusses konstatieren; ob die verschiedenen Ebenen vom Betrachter auch tatsächlich als Genuss erfahren werden, sei dahingestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Argumentation für eine vielfältige Kultur (und deren Förderung) sollte doch vielmehr auf der Ebene des sozialen Nutzens vorgenommen werden als auf einer Ebene des vermeintlichen Niveaus. Je größer der Zugang zu komplexen Werken, die spezielles Wissen voraussetzen (und damit potenziell fördern), desto größer die Chance Betrachtern Zugang zu komplexem Wissen und Denken zu verschaffen. Die Erfahrung des ästhetisch Alternativen oder Speziellen (die beliebte Wendung des &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Anderen&lt;/span&gt;, scheint mir eher verwirrend als erhellend) kann somit Bildung fördern und sollte in einem Maß vorgehalten werden, das es der ganzen Bevölkerung erlaubt, davon zu profitieren. Ist nicht der eigentliche Skandal eher, dass wir als Gesellschaft offenbar eine große Masse an Menschen produzieren, die von diesem Mehrwert der Kultur systematisch ausgeschlossen wird? Wer Hochkultur (also spezielle Kultur) in diesem Sinne als Mittel sozialer Ausgrenzung nutzt – und eine derartige Tendenz scheint mir auch bei Jessen anzuklingen – oder wer diese kulturellen Spielarten gleich komplett abschaffen möchte, verhält sich skandalös, weil er Menschen von diesem potenziellen Genuss und dieser potenziellen Bildung ausschließt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Assheuer, Thomas. „Schock der Bilder.“ DIE ZEIT 7 Juli 2011 46 &lt;a href="http://www.zeit.de/2011/28/Assheuer-Hochkultur"&gt;http://www.zeit.de/2011/28/Assheuer-Hochkultur&lt;/a&gt; (16.7.2011).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Benjamin, Walter. „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit.“ &lt;a href="http://walterbenjamin.ominiverdi.org/wp-content/kunstwerkbenjamin.pdf"&gt;http://walterbenjamin.ominiverdi.org/wp-content/kunstwerkbenjamin.pdf&lt;/a&gt; (16.7.2011).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jessen, Jens. „Hoch die Hochkultur!“ DIE ZEIT 7 Juli 2011 45 &lt;a href="http://www.zeit.de/2011/28/Hochkultur"&gt;http://www.zeit.de/2011/28/Hochkultur&lt;/a&gt; (16.7.2011).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mangold, Ijoma. „’Kultur sollte behandelt werden wie Nachtisch’ Die Autorin und Internetexpertin Kathrin Passig über Wichtigtuerei, Mainstream und blinden Kulturkonsum.“ DIE ZEIT 7 Juli 2011 46.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-3683146688663540953?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/3683146688663540953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/07/das-unbehangen-der-hochkultur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3683146688663540953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3683146688663540953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/07/das-unbehangen-der-hochkultur.html' title='Das Unbehangen an der Hochkultur'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-i6PLjXh3c7M/TiFycEhKpgI/AAAAAAAAAIk/gaq8zgANAI4/s72-c/Thailand_M%25C3%25A4rz2011%2B552.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-4210367750347766003</id><published>2011-02-26T08:17:00.003+01:00</published><updated>2011-02-26T08:22:40.418+01:00</updated><title type='text'>Causa Guttenberg</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-XTL0IS7SKUs/TWipvfLttSI/AAAAAAAAAIY/Ub69EbQMdtU/s1600/Thailand%2B608.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-XTL0IS7SKUs/TWipvfLttSI/AAAAAAAAAIY/Ub69EbQMdtU/s320/Thailand%2B608.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5577894771787937058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Umgang mit dem Fall zu Guttenberg in Deutschland ist abstrus. Daher möchte ich an dieser Stelle auf &lt;a href="http://offenerbrief.posterous.com/causa-guttenberg-offener-brief-von-doktorande"&gt;einen offenen Brief&lt;/a&gt; verweisen, der mir aus der Seele spricht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-4210367750347766003?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/4210367750347766003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/02/causa-guttenberg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/4210367750347766003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/4210367750347766003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2011/02/causa-guttenberg.html' title='Causa Guttenberg'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-XTL0IS7SKUs/TWipvfLttSI/AAAAAAAAAIY/Ub69EbQMdtU/s72-c/Thailand%2B608.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-4267085173059351907</id><published>2010-07-12T11:37:00.007+02:00</published><updated>2010-07-12T12:17:54.014+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ethics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='morality'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugend'/><title type='text'>Letting Go and Creating an Alternative Narrative</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/TDrj85zwD-I/AAAAAAAAAIA/Tlm-ymUEFNI/s1600/Mai_Juni_2010+021.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/TDrj85zwD-I/AAAAAAAAAIA/Tlm-ymUEFNI/s320/Mai_Juni_2010+021.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5492953330981277666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;I recently rediscovered the &lt;a href="http://www.zen-guide.de/"&gt;Zen&lt;/a&gt;-inspired message to let go of your sorrows, grudges, and plans from the past. I was touched, as I think it is a relief to get rid of pressures that indeed do not (have to) have anything to do with the present or the future. Yet, I wondered, what does it actually mean to let go? It means to put your past attitudes behind you, but you cannot actually let go of the things that bothered you. They do not simply vanish and they should not be suppressed. Instead, you create an alternative narrative to fit them into the story of your life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;When talking about reevaluating your past, the relationsship between parents and their children immediately comes to mind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Children &lt;span style="font-style:italic;"&gt;may be&lt;/span&gt; 'episodes in someone else's narrative', as Steedman proposes, whether they like it or not; when children turned adults become the authors of such narrative, however, it is a different story, and the tables are turned. [... T]hey make someone else into 'episodes' in their own narratives. The ambivalences ... express an unresolved tension between relational and autonomous modes of identity" (Eakin, 1998 175).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I do believe that identity has to be defined in relational modes. Yet, everyone has to take up the role of narrator, believing in her power to influence her lifeworld, too. So when this sort of autonomous narration is approached, how do we get rid of the relations that detain us? How do we overcome the traumatic experiences of our childhood that were inflicted upon us by our parents?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I assume that it is exactly by becoming the authors of our own narratives, by evaluating our parents' actions with regard to our own personalities. Thereby, letting go of our past does not entail putting the past out of our minds, but putting it into a different - our own - perspective. This certainly means that we understand our own perspective as more valuable than our parents' perspective. Maybe, a compromise is possible if both parties are sincerely interested in it. Otherwise, it is necessary to reevaluate ourselves &lt;span style="font-style:italic;"&gt;against&lt;/span&gt; others. This reevaluation is the actual process of overcoming, of letting go. I guess, what we actually put behind us are the others' evaluative standards, which we once valued above or as high as our own.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sources&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Paul John Eakin, "The unseemly profession - Privacy, inviolate personality, and the ethics of writing," &lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;a href="http://books.google.de/books?id=5QK7CFydw5QC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=Renegotiating+Ethics+in+Literature,+Philosophy,+and+Theory&amp;source=bl&amp;ots=1N7z2oeeyp&amp;sig=H6Z1MyxZ-mytFVsUApdIGyFi6yg&amp;hl=de&amp;ei=Cuc6TNf1CJOZOLu3qIoK&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CB4Q6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false"&gt;Renegotiating Ethics in Literature, Philosophy, and Theory&lt;/span&gt;, eds. Jane Adamson, Richard Freadman, David Parker (Camden, New York, Melbourne: Camden UP, 1998)&lt;/a&gt;161-180.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-4267085173059351907?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/4267085173059351907/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2010/07/letting-go-and-creating-alternative.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/4267085173059351907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/4267085173059351907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2010/07/letting-go-and-creating-alternative.html' title='Letting Go and Creating an Alternative Narrative'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/TDrj85zwD-I/AAAAAAAAAIA/Tlm-ymUEFNI/s72-c/Mai_Juni_2010+021.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-5101642837766336026</id><published>2010-06-15T16:27:00.006+02:00</published><updated>2010-06-15T16:48:50.653+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='youth'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bildung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='education'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Momentaufnahme'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dies und das'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugend'/><title type='text'>Wo die Zukunft liegt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/TBeSW-YDdRI/AAAAAAAAAH4/qCISJgcgPsY/s1600/Thailand+503.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/TBeSW-YDdRI/AAAAAAAAAH4/qCISJgcgPsY/s320/Thailand+503.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5483011994745533714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieser Tage gehen sehr viele junge (deutsche) Menschen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;hinaus ins Leben&lt;/span&gt;. Ich hatte das Vergnügen einige von ihnen vor, während und nach den Abiturprüfungen zu sehen und zu sprechen. Dabei ist mir ungewöhnlich deutlich klar geworden, wie lange es her ist, dass ich dieses Gefühl hatte, die Welt läge vor mir, offen, um sie zu entdecken. Ein Satz aus der großartigen &lt;a href="http://www.toedlicher-norden.com/schwedenkrimis/stieg_larsson-millenium_trilogie.php"&gt;Stieg Larsson-Trilogie&lt;/a&gt; stieß mich noch zusätzlich darauf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"In drei Monaten wurde sie 45, und die viel diskutierte &gt;Zukunft&lt; lag immer mehr hinter ihr" (&lt;a href="http://www.amazon.de/Verdammnis-Roman-Stieg-Larsson/dp/3453013603"&gt;Stieg Larsson, &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Verdammnis&lt;/span&gt;, Heyne&lt;/a&gt;, 157).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht, dass ich schon ganz so alt wäre oder dass ich nicht mehr nachvollziehen könnte, wie sich die Bald-nicht-mehr-Schüler fühlen. Zudem habe ich nicht unbedingt alle Türen chronologisch geöffnet und hinter mir sorgfältig wieder geschlossen. Trotzdem wird es immer mehr zur Anstrengung, wieder nicht genau zu wissen, welche Klinke ich herunterdrücken sollte. Es wird andererseits auch immer mehr zur Genugtuung, zu wissen, dass viele Flure, die ich bereits entlang gelaufen bin, zu ähnlichen Zimmern führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe sozusagen bereits das richtige Gebäude und immerhin das richtige Stockwerk für mich erreicht, während die Abiturienten sich größtenteils noch auf dem Hof herumbalgen. Aber ich hatte ganz vergessen, wie leicht und frei und aufregend es war, dort zu stehen und mich umzusehen, nicht sicher, ob ich überhaupt in eines der Gebäude gehen würde. Allein das Zusehen hat schon Spaß gemacht und mir vor Augen geführt, wie wichtig es ist, gelegentlich einen Blick aus dem Fenster zu werfen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-5101642837766336026?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/5101642837766336026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2010/06/die-zukunft-liegt-hinter-uns.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/5101642837766336026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/5101642837766336026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2010/06/die-zukunft-liegt-hinter-uns.html' title='Wo die Zukunft liegt'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/TBeSW-YDdRI/AAAAAAAAAH4/qCISJgcgPsY/s72-c/Thailand+503.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-7874145841530041496</id><published>2010-04-03T15:13:00.007+02:00</published><updated>2010-04-03T15:36:49.686+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternative Ideen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Momentaufnahme'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dies und das'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='religion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in der Stadt'/><title type='text'>Feline Meditation</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/S7c_TQC6XiI/AAAAAAAAAHw/V2ZEAxYJYXk/s1600/Thailand+105.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/S7c_TQC6XiI/AAAAAAAAAHw/V2ZEAxYJYXk/s200/Thailand+105.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455899073539890722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Looking at these cats on the threshold of a temple I suddenly realized that &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Religion"&gt;religion&lt;/a&gt; can be integrated into everyday life without causing conflicts and disputes or even the slightest oppression. It is only a question of how serious one takes these issues. I guess that in addition to this, a religion that offers advice in a more general way - for example on the topic of how one can gather knowledge through &lt;a href="http://www.buddhanet.net/e-learning/qanda06.htm"&gt;meditation&lt;/a&gt; - without really organizing the answers in specific ways is easy to integrate into one's personal way of living. If religion is available at home and at every street corner and everybody is somehow involved, then a dogma is difficult to uphold.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maybe it would be better - since religion &lt;a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/adam_eva_und_die_evolution/288125?datum=2010-03-30"&gt;is not in the process of vanishing&lt;/a&gt; from the postmodern world, but on the contrary thriving anew - for everybody to get religiously involved simply to &lt;a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/dokumentationen/mit_gott_gegen_alle/139363?datum=2010-03-30"&gt;introduce more democracy into religious practices&lt;/a&gt;. Religious contemplation or mediation would certainly become the object of public discussion and public interpretation if everybody actively participated. And if the Lord's houses were simply part of town - where cats could dose off in the sun - they would certainly be more accessible in every way. It would be easier to want to contemplate the questions of how to live one's life if this could be done in an everyday and not a sacred atmosphere, wouldn't it? Seeing cats &lt;span style="font-style:italic;"&gt;mediate&lt;/span&gt; can take the pressure and seriousness out of such issues.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-7874145841530041496?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/7874145841530041496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2010/04/feline-meditation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7874145841530041496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7874145841530041496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2010/04/feline-meditation.html' title='Feline Meditation'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/S7c_TQC6XiI/AAAAAAAAAHw/V2ZEAxYJYXk/s72-c/Thailand+105.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-1709251811782265973</id><published>2010-02-10T11:26:00.010+01:00</published><updated>2010-07-10T19:55:49.725+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternative Ideen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dekonstruktion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><title type='text'>The Arbitrariness of Postmodern Theory Is Reminiscent of Religious Concepts</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/S3KLVymBOzI/AAAAAAAAAHo/z8fdk76jtWU/s1600-h/D%C3%BCne+mit+Strand.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/S3KLVymBOzI/AAAAAAAAAHo/z8fdk76jtWU/s200/D%C3%BCne+mit+Strand.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5436560906664360754" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;A certain &lt;a href="http://www.colorado.edu/English/courses/ENGL2012Klages/pomo.html"&gt;postmodernist fragmentation of narrators&lt;/a&gt; is often assessed with regard to novels written in the second half of the twentieth century (cf. Busch, 2007). &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Postmodern_literature"&gt;Postmodernist narrational style&lt;/a&gt; is usually conceived as “steeped in relativism: plurality, an awareness of the ‘constructedness’ of truth, the multiplying interpretations that emerge from a single set of facts” (Smith, 2005, 3). Narrators are interpreted as having no coherent narrative point of view and as questioning the production and the narration of meta-histories (cf. ibid. 13,f). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yet, by employing techniques of &lt;a href="http://books.google.de/books?id=veFSfhfGR20C&amp;dq=postmodern+theory&amp;source=bl&amp;ots=Khc4dsOqMs&amp;sig=NJcMY0vmCakWIyDPBHzPyFvkqWc&amp;hl=de&amp;ei=ho1yS6LALIWC_QaZnfU8&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=2&amp;ved=0CBcQ6AEwAQ"&gt;postmodern theory&lt;/a&gt;, the very relativization inherent in them can be disclosed as relative to the points of view of the interpreters. It makes no sense to talk as a literary critic or to talk about narrators in a novel if no coherent idea of an individual exists in order to evaluate the interpreter or character. Postmodern critique thus often reveals to be even more traditional than the realist philosophy it opposes. If the individual is simply taken as something that is worthy respectively important in itself (without a relation to some kind of universal standard), this reminds us of spiritual or religious understandings of a soul.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;And without such a pre-condition, the whole discourse of postmodern theory (apart from the simple critique of existing concepts) would make no sense at all. If everything can be deconstructed, nothing seems more important than anything else. Why talk about postmodernist literature? Why talk at all? Without a standard to guide the scholar to an assessment of the individual as central to the human world, this centrality is necessarily arbitrary. Any idea rests arbitrary and thus reminds us of an almighty entity arbitrarily creating the world.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sources&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.v-r.de/en/items/352545404/"&gt;Busch, Hans Joachim, ed. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Spuren des Subjekts – Positionen psychoanalytischer Sozialpsychologie&lt;/span&gt;. Psychoanalytische Sozialpsychologie 3 (Göttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 2007)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.powells.com/biblio?isbn=9780415975438"&gt;Smith, Shawn. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Pynchon and History – Metahistorical Rhetoric and Postmodern Narrative Form in the Novels of Thomas Pynchon&lt;/span&gt; (New York and London: Routledge, 2005)&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-1709251811782265973?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/1709251811782265973/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2010/02/arbitrariness-of-postmodern-theory-is.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/1709251811782265973'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/1709251811782265973'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2010/02/arbitrariness-of-postmodern-theory-is.html' title='The Arbitrariness of Postmodern Theory Is Reminiscent of Religious Concepts'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/S3KLVymBOzI/AAAAAAAAAHo/z8fdk76jtWU/s72-c/D%C3%BCne+mit+Strand.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-3021620964953787143</id><published>2010-01-15T11:18:00.012+01:00</published><updated>2010-01-15T12:04:08.374+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternative Ideen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dance'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Swing'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewusstsein'/><title type='text'>Communication as Partnership vs. Individuality</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/S1BIOaMByGI/AAAAAAAAAHg/7QmrF4rvPoU/s1600-h/Chiemsee+171.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/S1BIOaMByGI/AAAAAAAAAHg/7QmrF4rvPoU/s200/Chiemsee+171.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5426916963366586466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;If you want to achieve anything in this world, you depend on communication. It is simply naive to believe you could do things on your own. On a deeper level of your existence you of course depend on your communicative environment to develop enough of an individual personality to simply be able to think and act. But also on the level of the surface of cultural and social relations and meanings that build the reality you live in communication is essential. Moreover, it cannot be individual.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Let me take dancing as an example again. Especially in forms of dance which allow for a lot of improvisation, like &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=NEtG4F4JWOo"&gt;swing&lt;/a&gt; in general or &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=cKeKF-jcYMk&amp;feature=related"&gt;lindy hop&lt;/a&gt; in particular, it is vital that you develop means of exact communication. Of course, these ways to communicate cannot be individual. A dancing couple might have some specialities and you will certainy get used to the exact way your regular partner communicates. Still, individuality in the common sense means something that appertains to you personally.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;This idea of individuality is actually meaningless. If you watch the linked video clips of dancers you will immediately understand that an actually individual style would break the communication. It is impossible to achieve anything on your own as the meaning that you will assign to whatever you want to achieve depends on your culture and society. Moreover, your action is only meaningful within a framework of communication partners. Without these partners, your life would immediately lose this meaning.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It is possible to abstract from the immediate influence of others - otherwise your actions would not be your actions but simply effects of changes in the multitude of communicative partners creating their version of reality. But this abstraction can never lead you away or show you a way outside of the relationships you were subjectivated into. You need partners to create meaningful actions and at the same time you need an audience creating a reference frame in which this meaning is interpreted and backed up.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Let us suppose there was an individual all alone - not getting into contact with others. Besides the fact, that she could never actually develop an individuality, the very meaning of individuality would be lost. It can only make sense within a reference frame in which it is contrasted with communicative relationships. To be special means to be different from others. Without these others difference could not be conceived.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-3021620964953787143?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/3021620964953787143/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2010/01/communication-as-partnership-vs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3021620964953787143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3021620964953787143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2010/01/communication-as-partnership-vs.html' title='Communication as Partnership vs. Individuality'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/S1BIOaMByGI/AAAAAAAAAHg/7QmrF4rvPoU/s72-c/Chiemsee+171.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-1196691486201815499</id><published>2009-12-22T12:06:00.007+01:00</published><updated>2009-12-22T13:44:15.615+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Momentaufnahme'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dies und das'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in der Stadt'/><title type='text'>Goodbye Old Year - Hello New Year</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SzCopiQ3g1I/AAAAAAAAAHY/O9-0gDtrSCA/s1600-h/Australien+091.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SzCopiQ3g1I/AAAAAAAAAHY/O9-0gDtrSCA/s320/Australien+091.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5418015783252362066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Jahresende fragt man sich oft, was die letzten zwölf Monate ausgemacht hat, was das Wichtigste an ihnen war. Man fragt sich, ob man erfolgreich war, ob man gut gehandelt hat und ob Bedeutsames in Vergessenheit geraten ist. Aus den gewonnenen Erkenntnissen schließt man auf Vorsätze, was man im kommenden Jahr besser machen will. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es albern, ein derartiges Rückbesinnen zeitlich an einem religiösen Fest zu orientieren, obwohl man längst den Glauben an die dahinter stehende Religion verloren hat? Sicher. Aber einen traditionellen Termin für eine Gedenkzeit zu haben, die man nicht so leicht vergisst – unbezahlbar (um es &lt;a href="http://www.myvideo.de/watch/66959/Blowjob_Mastercard_unbezahlbar"&gt;mit dem Slogan der einschlägigen Werbung&lt;/a&gt; zu sagen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Highlights 2009&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schlaueste, was mir gesagt wurde: &lt;br /&gt;Ärger macht man meistens nur sich selbst und diejenigen, gegen die sich der Ärger richtet, bleiben unbehelligt. Nicht umsonst heißt es &lt;strong&gt;&lt;em&gt;sich ärgern&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Anregendste, was ich gelesen habe:&lt;br /&gt;„Beim Philosophieren sollte man nicht versuchen, einen lächerlich unreifen, aber zugleich quälenden Gedanken zu verbannen und abzuurteilen, ohne ihm genügend Zeit einzuräumen und die bestmögliche Verteidigung zukommen zu lassen.“ &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/15343/Philippa_Foot.html"&gt;Philippa Foot, &lt;em&gt;Die Natur des Guten&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; (Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2004) 15.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schönste, was ich gesehen habe:&lt;br /&gt;Massenweise Schmetterlinge an einem Spätsommernachmittag im Park und das angedeutete Lächeln eines zwei Tage alten Säuglings.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Unterhaltsamste, was ich gehört habe:&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www.kleingeldprinzessin.de/dota/pages_de_de/startseite/startseite/startseite.php"&gt;Kleingeldprinzessin&lt;/a&gt; live und solo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Beste, was ich getan habe:&lt;br /&gt;Die nie endende Anstrengung, jungen Menschen zu helfen, etwas zu lernen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-1196691486201815499?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/1196691486201815499/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/12/goodbye-old-year-hello-new-year.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/1196691486201815499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/1196691486201815499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/12/goodbye-old-year-hello-new-year.html' title='Goodbye Old Year - Hello New Year'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SzCopiQ3g1I/AAAAAAAAAHY/O9-0gDtrSCA/s72-c/Australien+091.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-3540968844776629811</id><published>2009-12-08T10:52:00.004+01:00</published><updated>2009-12-08T11:02:13.848+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternative Ideen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dance'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Style'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Swing'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><title type='text'>Is Dancing a Special Form of Communication?</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sx4jWWl4Z7I/AAAAAAAAAHM/4mut_mufb_4/s1600-h/Qualle+von+unten,+verschwommen.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sx4jWWl4Z7I/AAAAAAAAAHM/4mut_mufb_4/s200/Qualle+von+unten,+verschwommen.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5412802669074474930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;I have been dancing for several years now and while a was watching a &lt;a href="http://www.sport-tribe.com/en-GB/lindy-hop/Germany/38E/Waterkant-Jam-2009/Results/Post/16#commentBlogList"&gt;video of some very good swing dancers&lt;/a&gt; recently I began to think about dancing as a form of communication. I actually find it a wonderful way to practice to really listen to each other. The roles of leading and following are clearly allocated, thus creating a perfect and secure space to practice communication along given lines. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;One could obviously object that the communication happening among the dancing couple is not the only communication happening. They also narrate the story of their personal identities to some sort of audience most of the time. Still, besides this probably more egocentric interlocution, the dancers must communicate very carefully with each other. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Especially in swing dance, which becomes alive through improvisation and must not cling to determined step sequences, it is vital that the follower is constantly in a state of intent attention whereas the leader gives him or her exactly the signals he or she needs. (There is no determined role assignation concerning male and female either.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Is this not the perfect communicative situation? Absolute concentrationon each other and each others needs. Swing dancers say that the follower is the queen (as mostly there are females dancing in the position of the follower). Yet, she is supposed to make her leader &lt;em&gt;look&lt;/em&gt; good, whereas he or she is supposed to make the follower &lt;em&gt;feel&lt;/em&gt; good. Would this not be a great strategy in everyday communication either?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-3540968844776629811?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/3540968844776629811/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/12/is-dancing-special-form-of.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3540968844776629811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3540968844776629811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/12/is-dancing-special-form-of.html' title='Is Dancing a Special Form of Communication?'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sx4jWWl4Z7I/AAAAAAAAAHM/4mut_mufb_4/s72-c/Qualle+von+unten,+verschwommen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-1851252080653503842</id><published>2009-10-09T13:07:00.012+02:00</published><updated>2009-10-09T13:57:29.456+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaftskrise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ethics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bildung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Revolution'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='education'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sarrazin'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demokratie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><title type='text'>Die Integrations-Debatte lenkt ab und schlägt neue Schneisen</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Ss8dsKDanaI/AAAAAAAAAHE/vPIIgTGiFfY/s1600-h/Australien+368.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Ss8dsKDanaI/AAAAAAAAAHE/vPIIgTGiFfY/s200/Australien+368.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5390559923435904418" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie schön, dass das &lt;a href="http://www.lettre.de/aktuell/86-Sarrazin.html"&gt;Interview mit Thilo Sarrazin&lt;/a&gt; über misslungene Integration von wichtigeren Themen ablenkt. Die Beschwörung von ausgrenzenden Bildern wie des der &lt;em&gt;Migranten&lt;/em&gt; wirkt beruhigend auf die Bevölkerungsmehrheit. Für die Politik ist es ungemein praktisch, dass die Bürger aufgebracht über die im Gegensatz zu den finanziellen Hilfen, die für Banken ausgeschüttet und verbürgt wurden, geringen Beträge debattiert, die für angeblich integrationsunwillige Migranten an staatlichen Geldern ausgegeben werden. Sonst könnte es doch sein, dass einige Menschen sich fragen, wie es sein kann, dass Finanzinstitute riesige Staatshilfen annehmen müssen und dann wieder Boni an ihre Mitarbeiter auszahlen, statt dem Staat etwas zurück zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich ist dies eine Vereinfachung, doch es ist nicht zu bestreiten, dass der Bankensektor wegen seiner Systemrelevanz gerettet wurde. Obwohl sich gerade erst erwiesen hat, dass Institute in dieser Größe (mit dieser Relevanz) offensichtlich ganz besonders schlecht für den Staat sind, wird an der Situation nichts geändert. Von hartem Durchgreifen kann in keiner Weise die Rede sein. Natürlich gilt es, Regelungen für einen so großen und zentralen Wirtschaftbereich international festzulegen. Aber gerade dann könnten international organisierte Proteste der Bevölkerungen ein politikfeindliches Klima schaffen, wenn weiterhin nichts passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders in Deutschland, in dem sich die Regierung nach der Wahl erst finden muss, würde eine Debatte über derartige politische Forderungen der Bürger die Politiker nur stören. Neue Allianzen mit Lobbyisten und Bankvorsitzenden müssen doch zunächst einmal geschmiedet, neu ausgehandelt beziehungsweise der neuen Lage angepasst werden. Wie gut also, dass das Land sich lieber über die Integrations-Frage unterhält, statt darüber zu streiten, wie Wirtschaft und Politik in Zukunft neu gestaltet werden müssen. Das Thema der Abgrenzung von fremden kulturellen Gruppen eignet sich gerade in Zeiten der Unsicherheit hervorragend, eine neue gefühlte Einigkeit herzustellen. Besonders jetzt, da die Schere zwischen Arm und Reich noch offensichtlicher in den Vordergrund tritt und Gründe dafür durch die Krise ans Licht treten, ist es für die politische Situation beruhigend, dass die Bürger sich unter dem Label &lt;em&gt;Deutsch&lt;/em&gt; sammeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Migranten als Problemfeld benennt, unterstreicht automatisch die Zusammengehörigkeit der im Lande lebenden Gruppe. Und diese ist ja im Moment schwer erschüttert. Was läge also näher, als zur Ablenkung eine Debatte um Identität anzuzetteln, die nationale Gefühle anspricht? Da muss man sich als Deutscher selbst nicht mehr am unteren Rand der Gesellschaft sehen, der immer weiter vom oberen Rand abdriftet, sondern kann sich gemeinsam mit allen Reichen als Deutscher fühlen. Nicht nur die Politik, sondern auch die Oberschicht kann sich freuen, dass ihnen doch niemand ihre Privilegien streitig macht. Wo doch gerade so beunruhigende Themen wie eine &lt;em&gt;Reichtumssteuer&lt;/em&gt; in der Öffentlichkeit aufgetaucht waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne den nationalen und Identität stiftenden Schleier, der durch die Integrations-Debatte ausgebreitet wurde, sieht die Realität nämlich gar nicht schön aus. Wir leben in einem Land, in dem Geld und das Geschäft mit dem Geld wichtiger sind als die Ausbildung unserer Kinder. Das hat die Krise eindrucksvoll gezeigt. In dieser Gesellschaft ist die Erhaltung der Wirtschaft wichtiger geworden, als der Dienst, den sie der Gesellschaft eigentlich erweisen sollte. Die Arbeit ist nicht mehr für die Menschen da, sondern diktiert ihnen ihr Leben. Damit soll nicht gesagt werden, dass die Regierung sich in der Krise falsch verhalten hat. Aber es sollte jetzt endlich darüber nachgedacht werden, wie das internationale Wirtschaftssystem so werden konnte, dass nationale Regierungen in Krisenzeiten nicht anders reagieren können. Es gilt jetzt, darüber nachzudenken, was für die Zukunft dringend geändert werden muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach jahrelangen Weigerungen, mehr Geld für Bildung zu investieren, war es kürzlich kein Problem schnell und unbürokratisch unvorstellbare Summen für den Finanzsektor zu bewegen. Die Prioritäten sind also klar benannt. Wenn nun eine Debatte entbrennt, dass sich Kinder aus Unterschichten, die nicht richtig Deutsch sprechen und keine Zukunft für sich in diesem Land sehen, alternativen Räumen zuwenden, so ist das längst überfällig. Warum aber wird dieses Problem an Migranten festgemacht? Selbstverständlich liegen alternative Räume mit der ursprünglichen Kultur und Religion bei vielen Zugezogenen nahe, aber dabei handelt es sich lediglich um ein spezifisches Symptom dieser Problematik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem wird mit dem Fokus auf türkisch-stämmige Migranten ein anderes Problem in den gleichen Topf geworden. Hier muss nach jahrzehntelanger fehlgeschlagener und ignoranter Politik nun einfach hingenommen werden, dass sich eine türkische und muslimische Kultur in Deutschland etabliert hat. Diese sollte nicht länger unterdrückt, sondern endlich aufgenommen werden. Selbstverständlich kann man sich über bessere und verpflichtende Deutschkurse (sowie auch dringend benötigten Unterricht in der Muttersprache) für Einwanderer und ihre Kinder unterhalten. Diese Menschen brauchen vielleicht noch mehr als deutschstämmige Kinder aus der Unterschicht die Hilfe der Gesellschaft, um die erste Hürde zur Partizipation in diesem Land zu nehmen: die deutsche Sprache. Aber Kinder türkischstämmiger (Groß-)Eltern, die in diesem Land geboren wurden, sind ein gänzlich anderer Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es durch den Zuzug türkischer Menschen und die Ignoranz gegenüber der Möglichkeit, dass sie in Deutschland bleiben würden, so ergeben hat, dass sich eine besondere deutsch-türkische Kultur entwickelt hat, muss anders reagiert werden. Es ist lächerlich (und unserem ideologisch verblendeten blutsverwandtschaftlichen Staatsbürgerrecht geschuldet), diese Menschen als &lt;em&gt;Integrationsfälle&lt;/em&gt; anzusprechen. Es handelt sich um Mitbürger. Gegebenenfalls sind es Mitbürger, die straffällig geworden sind oder die sich staatsfeindlich äußern. Damit wäre allerdings eine strafrechtliche und die Strafverfolgung betreffende Diskussion angesprochen. Auch hier handelt es sich nicht um eine Debatte, die unter der Überschrift Migration an Klarheit gewinnen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erkennen wir doch endlich an, dass türkische Einflüsse zu einem Teil Deutschlands geworden sind. Offensichtlich sollte die islamische Religion in den Schulunterricht aufgenommen werden. Bei einer Ganztagsschule und dem Grundgedanken, dass in jedem Religionsfach auch andere Weltreligionen behandelt werden, wäre somit der gegebenenfalls problematische Einfluss von religiösen Führern automatisch eingeschränkt. Machen wir Türkisch endlich zu einer flächendeckenden Fremdsprache, die als Unterrichtsfach belegt werden kann. Schon wären sich die Kulturen nicht mehr so fremd, da auch in Deutschland geborene Kinder mit deutschen Eltern plötzlich in größerer Zahl etwas über den Islam erfahren und Türkisch sprechen würden. Zudem liegt hier ein großes Potenzial für Arbeitsplätze bei der internationalen Verständigung und auch der Krisenbewältigung von Konflikten mit muslimisch geprägten Kulturen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich gehört zu einer Annahme dieses Teils &lt;em&gt;unserer&lt;/em&gt; Kultur auch, dass man sich gegebenenfalls einer Diskussion über einen angemessenen Umgang mit jugendlichen Straftätern stellen muss, die eben nicht christlich und zentral-europäisch geprägt sind. Zudem wäre es ebenfalls angebracht, zu akzeptieren, dass Lehrerinnen eben nicht nur liberal erzogene Kinder unterrichten und sie darauf vorzubereiten, mit Widerstand gegenüber ihrem Geschlecht umzugehen. Probleme muss man gewiss benennen, bevor man auf sie reagieren kann. Die eben genannten Problemfelder sind jedoch besser und unaufgeregter ohne die &lt;em&gt;Migrations-Überschrift&lt;/em&gt; zu bewältigen. Denn es geht ja gerade darum, dass dies die Kultur unseres Landes ist, mit der wir umgehen müssen. Ansonsten kommen leicht fremdenfeindliche Tendenzen auf und die Lösung einer &lt;em&gt;Abschiebung&lt;/em&gt; wird am Horizont sichtbar. (Auch eine Massenabschiebung käme den regierenden Politikern gegebenenfalls gelegen, könnten sie dann doch darauf hoffen, dass dies als große Sparmaßnahme gegenüber den riesigen Ausgaben für die Banken gewertet würde.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schneise, die eine Debatte über bildungspolitische Probleme und den Zerfall in Arm und Reich schlägt, wenn man sie unter der Überschrift Migration und Integration führt, ist offensichtlich. Automatisch ist die Unterschicht gespalten, in der es auch viel zu viele Kinder deutscher Eltern gibt, die (ohne zusätzlich eine Fremdsprache zu können) der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig sind und keine Zukunftschancen für sich sehen. Ein gemeinsamer Kampf wird von vorneherein durch die Einteilung in &lt;em&gt;Wir&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Ihr&lt;/em&gt; verhindert. Bildungspolitische Bemühungen und solche, die auf eine bessere Verständigung zwischen deutscher und deutsch-türkischer, christlicher und islamischer Kultur abzielen, werden behindert. Einen Gewinn gibt es nicht, denn die Probleme werden nicht etwa endlich klar benannt, sondern ideologisch verklärt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestes Beispiel der &lt;em&gt;desintegrativen&lt;/em&gt;, ausschließenden Kraft der momentanen Diskussion war die entsprechende Sendung der Fernsehshow &lt;a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20091007.php5?akt=1"&gt;&lt;em&gt;Hart aber Fair&lt;/em&gt; vom 07. Oktober 2009&lt;/a&gt;. Hier wurde größtenteils an der einzigen anwesenden Muslimin, Frau Kilicarslan, vorbeigeredet, die zwischenzeitlich das Gesicht in den Händen verbarg, statt sie zu diesem Teil unserer Kultur zu befragen, die sie im &lt;a href="http://www.ditib.de/"&gt;DITIB&lt;/a&gt; vertritt. Nur die negativen Seiten, die sich aus einem solchen kulturellen Hintergrund ergeben können, wurden angesprochen.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Zitieren der Worte, die Deniz Baspinar Anfang des Jahres in &lt;a href="http://www.zeit.de/online/2009/05/integration-deutsche-maenner?page=2 "&gt;ihrer ZEIT-Kolumne geschrieben&lt;/a&gt; hatte, kam ein Hoffnungsschimmer auf. Süffisant ironisch beschrieb die Autorin mit türkischen Hintergrund, welche absurden Kriterien der Bewertung von Integration teilweise zugrunde liegen: „Wir sind mit deutschen Männern ausgegangen, haben uns angehört, dass sie nach ihrer letzten Beziehung, die erst fünf Jahre her ist, sich noch nicht wieder auf etwas Neues einlassen können.“ Nur wenige Sätze weiter heißt es in ihrem Beitrag: „Wir haben es offensichtlich nicht in ausreichender Zahl geschafft, diese Männer zum Standesamt zu schleppen, damit die Heirat in die Integrationsstatistik eingeht.“  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Plasberg hörte man nur einen kurzen Ausschnitt, doch die Ironie war sofort offensichtlich. Statt innezuhalten und über sich selbst zu lächeln, erdreistete sich Kristina Köhler von der CDU tatsächlich, zu konstatieren, dass dies doch endlich einmal ein Beispiel für gelungene Integration sei. Wie kann man es wagen, bei einer Frau, die in Deutschland lebt und für eine der renommiertesten Zeitungen des Landes arbeitet, durch das Label &lt;em&gt;Integration&lt;/em&gt; zu unterstellen, dass sie eigentlich grundlegend anders ist als die anderen Bürger? Welche Rolle sollte ihr kultureller Hintergrund dabei spielen, dass sie als Deutsche anerkannt wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für alle Menschen, die in Deutschland aufwachsen und zur Schule gehen, sollte es der Normalfall sein, dass sie gut Deutsch sprechen und angemessen auf einen Beruf vorbereitet werden. Sie sollten in einer Weise qualifiziert werden, dass sie im Anschluss auch Arbeit finden können. Ein Land, das es nicht schafft, für zahlreiche Haupt- und Realschüler (mit und ohne deutsche Eltern) eine Perspektive zu bieten, sollte sich zuallererst an die eigene Nase fassen. Die Frage nach einer gerechten Verteilung von Arbeit und der Schaffung neuer Arbeitsplätze muss geklärt werden, bevor man danach fragt, wer gegebenenfalls nicht arbeiten &lt;em&gt;will&lt;/em&gt;. Exzellente Bildung muss für &lt;em&gt;alle&lt;/em&gt; erreichbar gemacht werden, bevor man danach fragt, wer sich ihr gegebenenfalls verweigert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weitere Stimmen zum Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jörg Lau leitartikelte in der ZEIT unter der viel versprechenden Überschrift „&lt;a href="http://www.zeit.de/2009/42/01-Sarrazin-Integration"&gt;Unter Deutschen&lt;/a&gt;“ und thematisierte die Ausschließung in der aktuellen Diskussion. Letztlich verfiel aber auch er in eine &lt;em&gt;Wir&lt;/em&gt;-fordern-von-&lt;em&gt;Euch&lt;/em&gt;-Ansprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matthias Kolbeck &lt;a href="http://kolbeck.wordpress.com/2009/10/06/sarrazin-lettre-international/"&gt;bespricht in seinem Blog&lt;/a&gt; sachlich und präzise die rechtlichen Umstände, in die Sarrazins Äußerungen eingeordnet werden müssen. Allerdings ist es anscheinend auch für ihn kein größeres Problem, dass Sarrazin die oben genannten Probleme in dieser unschönen Weise vermischt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reinhard Mohr hat die Sendung von &lt;em&gt;Hart aber Fair&lt;/em&gt; informiert &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,653874,00.html"&gt;im SPIEGEL kritisiert&lt;/a&gt;, aber auch er bleibt dabei, dass es darum gehe, &lt;em&gt;Wahrheiten&lt;/em&gt; auszusprechen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-1851252080653503842?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/1851252080653503842/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/10/die-integrations-frage-lenkt-ab-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/1851252080653503842'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/1851252080653503842'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/10/die-integrations-frage-lenkt-ab-und.html' title='Die Integrations-Debatte lenkt ab und schlägt neue Schneisen'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Ss8dsKDanaI/AAAAAAAAAHE/vPIIgTGiFfY/s72-c/Australien+368.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-2482703844318307609</id><published>2009-09-30T12:32:00.007+02:00</published><updated>2009-12-22T12:55:54.195+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='biology'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewusstsein'/><title type='text'>Determination and Freedom</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SsM3atynCmI/AAAAAAAAAG8/7MLy7DsEl08/s1600-h/Sonnenuntergang+mit+M%C3%B6we+5.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SsM3atynCmI/AAAAAAAAAG8/7MLy7DsEl08/s200/Sonnenuntergang+mit+M%C3%B6we+5.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387210511373240930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;The discussion of determination and free will has recently been very lively discussed with regard to neurobiology and its supposed proof of man’s determined nature. Yet, there are several direct objections that can be made from a philosophical point of view. Moreover, the question whether this relation must specifically be described in biological terms or whether such a description could even be adequate should be asked.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;When biology states that all mental phenomena are identical with neurological phenomena a determination of mental actions does not necessarily follow. Obviously, an individual person cannot be described as free when she could act differently in any given situation. The same circumstances given, the individual would have to be called instable and maybe even schizophrenic when her actions were not determined by her personality. Personal preferences and convictions are what form the individual (cf. Pauen, 2005).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thus, a certain determination by the environment through the personal development is always present. If neurobiology assesses that mental phenomena are &lt;em&gt;identical&lt;/em&gt; with neurological phenomena, this actually &lt;em&gt;has&lt;/em&gt; to mean that personal decisions can be described in mental &lt;em&gt;as well as&lt;/em&gt; in neurological terms. The descriptions must be &lt;em&gt;identically&lt;/em&gt; adequate.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Another argument against the much feared neurobiological determination of man can be made by verifying the foundations of natural science. If the objective observer in natural science were not free to observe objectively, her assertions of free will’s absence based on her observations could not make sense according to the requirements of natural science (cf. Heidelberger, 2005).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The question of determination compared to freedom is actually not a specifically neurobiological question. It has been discussed in philosophy for many centuries in various forms. It could even be traced back to religious discussions of the nature of man in relation to God. The point around which any of these arguments evolves explicitly or implicitly is the question of responsibility. Asking whether someone is free or not only makes sense when we want to hold her responsible for her actions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Therefore, the assertions that a human being has a free will or that she is completely determined do not hold any useful information and do not point to any course of action in themselves. If she were completely determined (without any level of even personally determined decision), no suggestion how she should be treated would make any sense. The persons who were supposed to treat her would be equally determined. If she were completely free – that is not influenced by her environment at all – suggestions to human beings would be futile as they were not to reach by them.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Consequently, the point to investigate is the balance between determination and free personal choice. As this discussion (and the study of man in general) is centuries – even millenias old, it seems strange to try to solve it by using neurobiological arguments. Neurobiology and even the natural sciences as we know them today have only entered the cultural stage very recently – barely a couple of decades respectively a century ago. Information about human life and human beings has been gathered and discussed for so much longer. It seems far more adequate to turn to these older discourses or at least to consider them as well to investigate such a foundational question.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sources&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Heidelberger, Michael. “Freiheit und Wissenschaft! Metaphysische Zumutungen von Verächtern der Willensfreiheit.“ &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.buecher.de/shop/anthropologie/neurowissenschaften-und-menschenbild/engels-eve-marie-hildt-elisabeth-hgg-/products_products/detail/prod_id/13897457/"&gt;Neurowissenschaften und Menschenbild&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Eds. Eve-Marie Engels and Elisabeth Hildt. Paderborn: Mentis, 2005, 195-219.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pauen, Michael. “Keine Freiheit in einer determinierten Welt? Neurowissenschaftliche Erkenntnis und das menschliche Selbstverständnis.“ &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.buecher.de/shop/anthropologie/neurowissenschaften-und-menschenbild/engels-eve-marie-hildt-elisabeth-hgg-/products_products/detail/prod_id/13897457/"&gt;Neurowissenschaften und Menschenbild&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Eds. Eve-Marie Engels and Elisabeth Hildt. Paderborn: Mentis, 2005, 171-193.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-2482703844318307609?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/2482703844318307609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/09/determination-and-freedom.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2482703844318307609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2482703844318307609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/09/determination-and-freedom.html' title='Determination and Freedom'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SsM3atynCmI/AAAAAAAAAG8/7MLy7DsEl08/s72-c/Sonnenuntergang+mit+M%C3%B6we+5.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-5033105596329005074</id><published>2009-09-25T12:40:00.004+02:00</published><updated>2009-09-25T12:45:28.968+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dies und das'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewusstsein'/><title type='text'>Spaziergänge durch die Erinnerungslandschaft</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SryfQ68bUAI/AAAAAAAAAG0/1gnv-0fN0Sw/s1600-h/Australien+209.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SryfQ68bUAI/AAAAAAAAAG0/1gnv-0fN0Sw/s200/Australien+209.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385354367477698562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Erinnerung hat ihre Tücken. Besonders ärgerlich fällt dies auf, wenn man Gelerntes nicht mehr abrufen kann. Doch manchmal hilft ein Trick – ruft man sich die Umgebung, in der man gelernt hat, ins Gedächtnis, findet man oft auch den Zugang zu den gesuchten Inhalten wieder. Wenn das innere Auge z.B. den Schreibtisch abtastet, wird auf einmal auch die dort gelernte Lektion wieder zugänglich. Wieso funktioniert diese Vorgehensweise eigentlich? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Anwenden dieser Erinnerungstechnik scheint es fast so, als erlebe man die neuronale Organisation des eigenen Hirns ganz plastisch. Informationen werden vom Gehirn in neuronalen Verknüpfungen eingelagert. Je mehr verschiedene Verknüpfungen, desto leichter ist das Gespeicherte abrufbar. Aber es gilt eben auch, dass die Erinnerungen über verschiedene Wege erreichbar sind. Ist der direkte Weg versperrt, kann man versuchen, die unmittelbare neuronale Umgebung zu durchforsten. Manchmal findet man so ganz plötzlich einen alternativen Zugang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im übertragenen Sinne schreitet man also die räumliche Landschaft des eigenen Gedächtnisses ab. Man möchte zu einem bestimmten Zimmer, das aber aus unerklärlichen Gründen versperrt ist. Auch noch so festes Rütteln an der Klinke nutzt nichts. Bricht man nun zu einem Spaziergang durch die umliegenden Räume auf, kann es sein, dass sich dort plötzlich eine Hintertür auftut. Sollte sich hier ein Gleichnis verstecken, das an die alte „mit dem Kopf durch die Wand“-Redensart anschließt? Jedenfalls sieht es so aus, als sei in Momenten der geistigen Blockade ein Spaziergang immer noch die beste Medizin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-5033105596329005074?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/5033105596329005074/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/09/spaziergange-durch-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/5033105596329005074'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/5033105596329005074'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/09/spaziergange-durch-die.html' title='Spaziergänge durch die Erinnerungslandschaft'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SryfQ68bUAI/AAAAAAAAAG0/1gnv-0fN0Sw/s72-c/Australien+209.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-2992136434662094105</id><published>2009-09-02T10:01:00.005+02:00</published><updated>2009-12-22T12:57:33.615+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='biology'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ethics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='morality'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewusstsein'/><title type='text'>Das Ich und das Hirn</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sp4uBvGjm7I/AAAAAAAAAGs/IYbTmeWUY3o/s1600-h/Australien+432.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sp4uBvGjm7I/AAAAAAAAAGs/IYbTmeWUY3o/s200/Australien+432.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376785612485663666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Obwohl die Biologie seit Kurzem immer wieder &lt;em&gt;Angriffe&lt;/em&gt; auf die Subjektivität, die Willensfreiheit und eine philosophisch gefasste Ethik unternimmt, bleibt vieles innerhalb ihres Vokabulars ein Rätsel. Wie ich bereits im Beitrag "Ethics Can Only be Described by Moral Understanding" (geposted Juli 15, 2009) ausgeführt habe, scheint es logisch unmöglich, einen Sachverhalt mit einer Theorie erklären zu wollen, der in dieser Theorie gänzlich unsichtbar bleibt. Mit einem Ansatz, der versucht, wissenschaftlich objektiv zu sein, kann demnach keine moralische Bewertung beschrieben werden. So weichen viele (Neuro-)Biologen darauf aus, die zur subjektiven Erfahrung gehörenden Bereiche schlichtweg als Illusionen zu bezeichnen. Wenn Ethik allerdings in unseren Kulturen vorkommt (und das Bestehen der Goldenen Regel als eines der ältesten Zeugnisse moralischen Denkens lässt sich z.B. einige Tausend Jahre zurückverfolgen vgl. Rentsch, 1990 259) und es in entsprechenden Diskurs tatsächlich um Bewertungen geht, dann läuft die Ignoranz der Naturwissenschaften auf schlichtweg unwissenschaftliche Borniertheit hinaus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, dass die Debatten, die um Abtreibung, Religion, Stammzellenforschung und so weiter geführt werden, sich nicht als reine Auseinandersetzungen mit den kulturellen Gepflogenheiten beschreiben lassen. Es geht den Teilnehmern hierbei nicht darum, auszuhandeln, welche Verhaltensweisen in welchen Kulturkreisen &lt;em&gt;normal&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;angemessen&lt;/em&gt; sind, sondern darum, zu bestimmen, was &lt;em&gt;moralisch richtig&lt;/em&gt; ist. Darum brauchen wir bei der Debatte um Ethik ein anderes Denkmodell als das Biologische. Ich würde sogar wagen, zu behaupten, dass das biologische Vokabular uns bei keinem Sachverhalt weiterhilft, der sich darum dreht, was es heißt, menschlich zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der philosophische Streit, der dem heutigen Diskurs zugrunde liegt, ist bereits alt und lässt sich am Leib-/Seele-Problem festmachen. Unlängst wurde ein Interview mit dem Tübinger Philosophen Manfred Frank veröffentlicht, in dem die grundlegenden Schwierigkeiten in dieser Hinsicht wunderbar klar und deutlich werden: &lt;a href="http://www.zeit.de/2009/36/Hirnforschung"&gt;"Der Mensch bleibt sich ein Rätsel"&lt;/a&gt;. Es ist ein Gespräch über den Streit zwischen Hirnforschung und Philosophie über die Freiheit (und das &lt;em&gt;Selbst-&lt;/em&gt;Bewusstsein) des Menschen. Abgesehen davon, dass es in verständlichem Ton alle wichtigen Punkte anspricht, bringt Frank in einem Satz das Ausschlaggebende auf den Punkt: "Alles Wesentliche, das wir mit dem Gedanken der Menschheit verbinden, verknüpfen wir doch mit dem Gedanken der Subjektivität und nicht mit unserer Vorstellung vom Gehirn"(ebd. 53). Auch wenn Frank im Gegensatz zu den postmodernen, poststrukturalistischen Sichtweisen, denen ich anhänge, eine eher konservative Position zukommt, ist das Gespräch doch höchst lesenswert und ordnet die Problematik in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sources&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-518-58068-4"&gt;Rentsch, Thomas. &lt;em&gt;Die Konstitution der Moralität – Transzendentale Anthropologie und praktische Philosophie&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1990.&lt;br /&gt;Schnabel, Ulrich und Thomas Assheuer. "Der Mensch bleibt sich ein Rätsel". DIE ZEIT Nr. 36 vom 27. August 2009, 52-53.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-2992136434662094105?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/2992136434662094105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/09/das-ich-und-das-hirn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2992136434662094105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2992136434662094105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/09/das-ich-und-das-hirn.html' title='Das Ich und das Hirn'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sp4uBvGjm7I/AAAAAAAAAGs/IYbTmeWUY3o/s72-c/Australien+432.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-3031061593523929335</id><published>2009-09-01T21:16:00.007+02:00</published><updated>2009-12-22T12:59:49.792+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sprache'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ethics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='morality'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Being Free – Being Dynamic</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sp11mVJH8zI/AAAAAAAAAGk/8tXbgCsmebQ/s1600-h/August_2009+168.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sp11mVJH8zI/AAAAAAAAAGk/8tXbgCsmebQ/s200/August_2009+168.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376582831521133362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;We are not alone in this world. Moreover, we cannot exist without intersubjectively communicating with other human beings (cf. “Images: Reflecting the Other” posted August 29, 2009). What can it mean to be free if we are never actually free of other human beings? I do not think that we should actually wish to be free of others. Without communicative cultural reality all that we call humanity or humaneness would not be possible. We might biologically exist without others, yet, our language, our modes of thought, our ethics, even our emotions would not be the same. Our whole perception and understanding of the world depends on our culturally learned appreciation of them (cf. e.g. Greiner, 2005; Wallner, 2002).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freedom must then be limited with regard to romantic (or natural scientific) illusions we have. Yet, even using the term &lt;em&gt;limitation&lt;/em&gt; can only make sense when these illusions are held upright to some extent. Let us dismiss them completely. We should accordingly no longer talk about a limitation but about a new conception. Freedom within an intersubjective framework can only be defined when the nature of intersubjective existence is clarified. I suppose that we exist in narrational contexts. Our relation to other human beings consists of telling stories to an audience and thus designing images in which we live – necessarily together with them. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Are we free to tell our personal story as we like it? Of course not. We are influenced by the narrative strategies we have been taught and the images that already exist interwoven with the space of existence that we claim at a certain moment of time in a certain culture. Additionally, the application of an egotistic narrational style would mean that we limited the narrative space of others, thereby foreclosing cross-fertilizing our own imagery. Moreover, the immoral impediment of others would in the end redound upon ourselves, as we can only prosper in truly inter-communicative environments.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besides the intersubjective and sociohistoric setting framing our possibilities of story-telling we are influenced by the way others include us in their stories and by the motifs they develop. Yet, we can add our own perspective to the overall picture and hence have our personalities included in and dynamically enhanced by others’ stories and images. The more dynamically and openly we enter into the inter-communicative reality the greater our possibilities of advancement will become. A positive side-effect is that the larger the amount of stories we are involved in, the firmer our personality can be. It might be necessary to find the right balance between enough narrative involvement to be firmly backed up and too much narrative involvement in too many different kinds of stories – so that our personality’s outlines are blurred. Still, a personality is too intersubjective to be developed and sustained alone. Freedom thus means to be dynamically involved in inter-communicative reality.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sources&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.peterlang.com/Index.cfm?vID=53821&amp;vLang=F"&gt;Greiner, Kurt. &lt;em&gt;Therapie der Wissenschaft – Eine Einführung in die Methodik des Konstruktiven Realismus&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Culture an Knowledge 2. Frankfurt a.M.: Peter Lang, 2005.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.verlagdrkovac.de/3-8300-0584-9.htm"&gt;Wallner, Fritz. &lt;em&gt;Die Verwandlung der Wissenschaft – Vorlesungen zur Jahrtausendwende&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Ed. Martin Jandl. Constructiviana – Interdisziplinäre und interkulturelle Wissenschaftstheorie 1. Hamburg: Dr. Kovac, 2002.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-3031061593523929335?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/3031061593523929335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/09/being-free-being-dynamic.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3031061593523929335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3031061593523929335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/09/being-free-being-dynamic.html' title='Being Free – Being Dynamic'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sp11mVJH8zI/AAAAAAAAAGk/8tXbgCsmebQ/s72-c/August_2009+168.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-2532620075781603766</id><published>2009-08-31T14:51:00.006+02:00</published><updated>2009-09-02T10:40:53.368+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='youth'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='education'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugend'/><title type='text'>Die vergessenen Menschen</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpvKOnQW7xI/AAAAAAAAAGc/GBxyn4Nw_Jw/s1600-h/August_2009+124.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpvKOnQW7xI/AAAAAAAAAGc/GBxyn4Nw_Jw/s200/August_2009+124.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5376112932601392914" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie wollen wir jemals in einer toleranten Gesellschaft leben, wenn wir von Geburt an Menschen aussortieren? Behinderte Kinder, Erwachsene und ältere Menschen werden in speziellen Einrichtungen gepflegt und &lt;em&gt;aufbewahrt&lt;/em&gt;, damit sie das angenehme Gesamtbild nicht stören. Die Lage von Kindern mit besonderem Förderbedarf in Deutschland wird von Martin Spiewak im Artikel &lt;a href="http://www.zeit.de/2009/36/B-Integration"&gt;"Ausgesondert: Die meisten Kinder mit Behinderungen gehören in normale Schulen. Nur Deutschland hat das noch nicht verstanden"&lt;/a&gt; in DIE ZEIT Nr. 36 vom 27. August 2009 dargestellt. Er spricht die wenigen löblichen Ausnahmen an und vergleicht Deutschland mit anderen Ländern sowie mit den Anforderungen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit März 2009 auch hierzulande gilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liegt dieser Gesellschaftsorganisation der Wunsch nach angemessener Behandlung zugrunde oder eher eine typisch menschliche Neigung zur Verdrängung? Warum sich mit dem Besonderen bzw. mit dem Nicht-Norm-Konformen auseinandersetzen, wenn man dies doch auch einfach &lt;em&gt;aussondern&lt;/em&gt; kann? Individuelle Strategien, derartigen Ausgrenzungen entgegenzutreten, scheinen nicht viel bewirken zu können. Und doch kann man sich auch als Einzelner mit dem älteren Nachbarn oder der behinderten Mitschülerin des eigenen Kindes auseinandersetzen. Man könnte das in der Wohngegend ansässige Pflegeheim zumindest einmal besuchen oder sich beim Verkehrsverbund über fehlende behindertengerechte Aufzüge an nach wie vor viel zu vielen Bahnhöfen beschweren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl institutionalisierte Abtrennung bestimmter Gruppen von der &lt;em&gt;normalen&lt;/em&gt; Gesellschaft nicht auf privater Ebene rückgängig gemacht werden kann, ist individuelles Engagement durchaus fähig, Kanten zu glätten. Selbstverständlich muss das größere Ziel eine Veränderung der Institutionen sein. Die UN-Konvention ist hoffentlich ein Schritt in diese Richtung. Aber bis die großen Weichen sich auf dieses neue Ziel eingestellt haben, können viele kleine Schritte von einzelnen Menschen gemacht werden. Vielleicht sind es sogar die zwischenmenschlichen Kontaktaufnahmen, die das tatsächliche &lt;em&gt;Zusammen&lt;/em&gt;leben am Ende stärker bestimmen als die institutionellen Veränderungen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-2532620075781603766?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/2532620075781603766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/die-vergessenen-menschen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2532620075781603766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2532620075781603766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/die-vergessenen-menschen.html' title='Die vergessenen Menschen'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpvKOnQW7xI/AAAAAAAAAGc/GBxyn4Nw_Jw/s72-c/August_2009+124.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-3062684362869931059</id><published>2009-08-29T14:36:00.006+02:00</published><updated>2009-12-22T13:01:56.661+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='youth'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='biology'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ethics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='morality'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugend'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='education'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewusstsein'/><title type='text'>Images: Reflecting the Other</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpkiTgSUcSI/AAAAAAAAAGU/avj1-ueOuqk/s1600-h/romo+Schattenspiel+10.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpkiTgSUcSI/AAAAAAAAAGU/avj1-ueOuqk/s200/romo+Schattenspiel+10.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375365348723028258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In current neurobiology it is not the idea of a Darwinian survival of the fittest any longer but the concept of man as a cooperative creature that defines the picture (cf. Bauer, 2006). It seems inappropriate to understand this research as a revelation of truth in a traditional philosophical sense. As the humanities have highlighted the human interdependency, interrelatedness, and intersubjectivity for decades it seems adequate to range today’s biology within a broader understanding of the development of the Western cultural space, answering already existing manners of thinking about human nature.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Such a cultural understanding of discourses of knowledge production within society, taking the natural scientific discourse as just one among others, does not necessarily subvert its explanatory power. Yet, concepts of reality must thus be seen in a broader context. The relatively new concept of the &lt;em&gt;mirror neuron system&lt;/em&gt; (cf. e.g. Bauer, 2007 39, 128-134) reflecting not only the other person’s action in an individual’s brain but also the other’s image of oneself and thereby opening a corridor of possible development mirrors already existing ideas of intersubjectivity.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Such an idea strikes me to center on the fact that human beings live of and within images they have of themselves and others. While these images influence each person’s development she also influences the images existing in her cultural environment. An active interplay (as it is devised by numerous tendencies in the postmodern humanities) ensues between possibilities, modes of action, corridors of development, interests, and personal identities.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;I believe that no one can seriously imagine a child developing a personality without having been introduced to this cultural intersubjective space. I also believe that children – having not developed a clear personality yet – need the images projected for them by others to come to an identity. Being much more involved and interfused in intersubjective culture, adults have already developed decisive interests that can be considered by others. To develop such interests, which translate into personal images of oneself, it is necessary to have been confronted with others’ images of a self and even of oneself.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;To distance themselves from possible and accepted personal identity options children need to identify themselves with any option first. To learn to handle the intersubjective cultural game from a suitable position it is necessary to really incorporate a position first. Therefore, it is absolutely contrary to the goal of autonomy (meant in the intersubjective sense) not to mirror a strong idea of one’s children’s personality for them in the beginning of their education.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But where is the line that must be respected to give another human being personal space? When is the moment reached at which a young person’s own wishes should be respected? Obviously, it cannot be a question to let (also very young) children occupy themselves with what interests them at a particular stage of development. I do not wish to argue for total parental interference. But the possibilities parents (or educational personnel) offer should be well thought through. The frame must be set firmly up to a certain point. When is this point reached?  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I actually have no definite answer to this question. Surely, such a borderline must be thought of as gradual and not as static. It seems as though very firm images of one’s own future must always lead to a functionalization of all the others who are necessarily part of the picture. Obviously, the same holds true for very firm images of one’s children’s future. Maybe the answer must be functional: we must engage in an ongoing assurance of the other’s personality within our own image. Any image we have of our (and our children’s) future should thus rest dynamic and should be focused on the other persons in our lives and not on our individual achievements. The focus should especially be on human versus material growth.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We need clear images of the future to give our lives a sense. Without a goal there cannot be any motivation. Even though owning a house or being a writer can be valid personal goals, helping us to move onward, their fulfillment cannot be pursued at all costs. When other affected persons (and due to our intersubjective nature our actions always affect others) are less carefully considered than the overall image we strive to achieve we destroy all hope of contentment. In the end it is not the image that makes live worthwhile but our balanced personal identity. This is only possible by an equilibrium between ourselves and others. Such balance can surely not be found by blindly following a personal image without being considerate of the other persons involved.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sources&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.hoffmann-und-campe.de/go/866259b8-b709-2bed-078900d2731c9b05"&gt;Bauer, Joachim. &lt;em&gt;Lob der Schule – Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Hamburg: Hoffmann und Campe, 2007.&lt;br /&gt;---. &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.hoffmann-und-campe.de/go/adfb2aae-9e4f-54a5-c47909963c2d5599"&gt;Prinzip Menschlichkeit: Warum wir von Natur aus kooperieren&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Hamburg: Hoffmann und Campe, 2006.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-3062684362869931059?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/3062684362869931059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/images-reflecting-other.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3062684362869931059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3062684362869931059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/images-reflecting-other.html' title='Images: Reflecting the Other'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpkiTgSUcSI/AAAAAAAAAGU/avj1-ueOuqk/s72-c/romo+Schattenspiel+10.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-2842142884060300466</id><published>2009-08-23T16:05:00.002+02:00</published><updated>2009-08-23T16:07:16.491+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Haiku'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Style'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dies und das'/><title type='text'>Haiku 3</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpFM9aoryCI/AAAAAAAAAGM/rElOmCP0Qlg/s1600-h/B%C3%A4ume+im+Himmel.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpFM9aoryCI/AAAAAAAAAGM/rElOmCP0Qlg/s200/B%C3%A4ume+im+Himmel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373160448435406882" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Scheint die Sonne nicht&lt;br /&gt;Spenden die großen Bäume &lt;br /&gt;Auch keinen Schatten&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-2842142884060300466?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/2842142884060300466/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/haiku-3.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2842142884060300466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2842142884060300466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/haiku-3.html' title='Haiku 3'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpFM9aoryCI/AAAAAAAAAGM/rElOmCP0Qlg/s72-c/B%C3%A4ume+im+Himmel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-4091316741132986121</id><published>2009-08-23T16:00:00.002+02:00</published><updated>2009-08-23T16:03:03.549+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Style'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dies und das'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugend'/><title type='text'>TAGTRAUM</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpFLuVwHrsI/AAAAAAAAAGE/5tl2CfM2ykU/s1600-h/Australien+329.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpFLuVwHrsI/AAAAAAAAAGE/5tl2CfM2ykU/s320/Australien+329.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373159089914752706" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sie spricht.&lt;br /&gt;Der Klang ihrer Stimme erinnert mich an Murmeln, die aus einem Glas rollen.&lt;br /&gt;Bunte Murmeln...&lt;br /&gt;Gelbe und rote, blaue und grüne.&lt;br /&gt;Grün und blau wie das Meer.&lt;br /&gt;Das Meer...&lt;br /&gt;Wellen, die von der aufgewühlten See an die Klippen geschleudert werden.&lt;br /&gt;Die weiße Gischt spritzt bis in den Himmel, wo sich graue Wolkenberge türmen.&lt;br /&gt;Der Wind peitscht heulend den Ozean.&lt;br /&gt;Da – ein Sonnenstrahl hat sich durch die Wolken gekämpft und spiegelt sich einen &lt;br /&gt;Moment lang auf dem Wasser. Er taucht die Oberfläche für ein paar Sekunden in &lt;br /&gt;goldenes Licht. &lt;br /&gt;Schon ist das Glitzern wieder dem unendlichen dunklen Grün gewichen.&lt;br /&gt;Grün wie ihre Augen...&lt;br /&gt;Was hat sie eigentlich gesagt?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-4091316741132986121?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/4091316741132986121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/tagtraum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/4091316741132986121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/4091316741132986121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/tagtraum.html' title='TAGTRAUM'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SpFLuVwHrsI/AAAAAAAAAGE/5tl2CfM2ykU/s72-c/Australien+329.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-7070698472792527225</id><published>2009-08-07T13:39:00.004+02:00</published><updated>2009-08-07T13:47:03.707+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sprache'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Style'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dies und das'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in der Stadt'/><title type='text'>Variation in Lingua</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnwTRyO162I/AAAAAAAAAF8/KGq6efC4klM/s1600-h/kr%C3%A4ne.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnwTRyO162I/AAAAAAAAAF8/KGq6efC4klM/s200/kr%C3%A4ne.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5367186052181519202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hat man einmal längere Zeit in verschiedenen Teilen des Landes gelebt, hat man sie am eigenen Leib, um nicht zu sagen am eigenen Ohr, erfahren. Neigt man zur Nachahmung lautmalerischer Gewohnheiten, ist einem etwas davon sogar auf der Zunge zergangen. Die Rede ist selbstverständlich von den Variationen der deutschen Sprache. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenen Leibesvisitationen unterzogen haben mich die Varianten um Heidelberg und Hamburg. Ursprünglich eher aus dem nördlichen Teil des Landes stammend ist mir die nordische ‚Inlauterweichung‘ („Mid-den Leuden auf der Pahdy konnde man gut schnaggen“) irgendwie sympathischer als die süddeutsche ‚Sprachverwalsung‘ („Wir sinna als so rumgestand’n“).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-7070698472792527225?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/7070698472792527225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/variation-in-lingua.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7070698472792527225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7070698472792527225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/variation-in-lingua.html' title='Variation in Lingua'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnwTRyO162I/AAAAAAAAAF8/KGq6efC4klM/s72-c/kr%C3%A4ne.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-7525076240184314181</id><published>2009-08-04T17:09:00.003+02:00</published><updated>2009-08-07T13:44:29.025+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Haiku'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Style'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in der Stadt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kritik'/><title type='text'>Haiku 2</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnhPiKlr3LI/AAAAAAAAAF0/ZqH5jdaNZeI/s1600-h/Berlin+2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnhPiKlr3LI/AAAAAAAAAF0/ZqH5jdaNZeI/s200/Berlin+2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366126404388510898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die alten Häuser &lt;br /&gt;Gefallen uns besser als&lt;br /&gt;Die alten Menschen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-7525076240184314181?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/7525076240184314181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/haiku-2.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7525076240184314181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7525076240184314181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/haiku-2.html' title='Haiku 2'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnhPiKlr3LI/AAAAAAAAAF0/ZqH5jdaNZeI/s72-c/Berlin+2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-9049339952444135838</id><published>2009-08-03T13:46:00.004+02:00</published><updated>2009-12-22T13:04:30.636+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Style'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='literature'/><title type='text'>"The Most Important Maxim of Good Prose"</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnbPI2kpIgI/AAAAAAAAAFs/gPKd9m09_XI/s1600-h/Fr%C3%BChling+2009+051.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnbPI2kpIgI/AAAAAAAAAFs/gPKd9m09_XI/s200/Fr%C3%BChling+2009+051.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365703757053633026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Omit needless words."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Source&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.com/Language-Instinct-Science-Mind-Penguin/dp/0140175296"&gt;Pinker, S. &lt;em&gt;The Language Instinct: The New Science of Language and Mind&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. London et al.: Allen Lane/Penguin, 1994 390.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-9049339952444135838?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/9049339952444135838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/most-important-maxim-of-good-prose.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/9049339952444135838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/9049339952444135838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/most-important-maxim-of-good-prose.html' title='&quot;The Most Important Maxim of Good Prose&quot;'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnbPI2kpIgI/AAAAAAAAAFs/gPKd9m09_XI/s72-c/Fr%C3%BChling+2009+051.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-621225843145554553</id><published>2009-08-01T11:17:00.005+02:00</published><updated>2009-08-01T11:21:47.128+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spielen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erziehung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><title type='text'>Wie wichtig ist Spielen?</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnQJIqkS-RI/AAAAAAAAAFk/lKkE0_KDMAw/s1600-h/Australien+620.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnQJIqkS-RI/AAAAAAAAAFk/lKkE0_KDMAw/s200/Australien+620.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364923100575234322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tanja Stelzer spricht in ihrem gut recherchierten Artikel „&lt;a href="http://www.zeit.de/2009/32/Das-therapierte-Kind-32"&gt;Ich will doch nur spielen&lt;/a&gt;“ im Zeitmagazin 32/2009: 10-14 wichtige Aspekte des Umgangs unserer Gesellschaft mit den (vermeintlichen) Defiziten von Kindern an. Es geht um die ewige Über-Förderung und den Terminstress, dem die Kinder teilweise schon im Grundschulalter ausgesetzt werden. Schön hinterfragt von Stelzer: Liegt dies evtl. daran, dass die Eltern keine Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen? Werden sie deswegen von Termin zu Termin gehetzt? Ebenfalls informativ sind die von ihr zusammengetragenen Studien, die besagen, dass statistisch gesehen besonders intelligente Eltern nur weniger intelligente Kinder (und umgekehrt) zu erwarten haben. Daraus kann natürlich eine zu hohe Erwartung resultieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wie oft sehen wir unsere Kinder an und halten das, was wir sehen, für ein Spiegelbild unserer selbst? Wie oft denken wir den Satz: ‚Warum macht er das jetzt nicht? Ich hab das doch in dem Alter schon lange gekonnt!’ Wir müssen lernen, dass Kinder nicht Abziehbilder von uns selbst sind, nicht die Leinwand für unsere Projektionen. Sie gehören uns nicht – wir müssen sie verteidigen gegen das Räderwerk, in dem wir selbst stecken“ (Stelzer, 2009 14).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich wäre viel gewonnen, wenn die Sorge der Eltern nicht in Hysterie ausarten und jede kleine Auffälligkeit, die früher als völlig normal galt, zum Therapeuten gezerrt würde. Auch glaube ich, dass eine individuellere Bestimmung des Einschulungsalters die Verhältnisse verbessern könnte. Wie in dem Artikel gut aufgezeigt, ist das Entwicklungsspektrum von Kindern relativ zu ihrem Alter nun einmal sehr groß. Wenn noch nicht weit entwickelte Kinder in den Druck geraten, genauso gut sein zu müssen wie ihre Klassenkameraden, kann dies nicht gut für ihre Entwicklung sein. Auch die oft diskutierten Zusammenhänge zwischen geistiger und körperlicher Entwicklung, die von Stelzer gestreift werden, sind wichtig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß allerdings nicht, ob mehr Spielen und weniger Druck als Empfehlungsansatz ausreichen. Auch die aufgezeigten Zusammenhänge scheinen mir zu kurz gegriffen. Die Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt, geht tiefer: Woher kommt die Orientierungslosigkeit der Eltern, die sie nötigt, ihr Kind von Förderungsmaßnahme zu Förderungsmaßnahme zu schleifen und ihnen auch noch den kleinsten Konflikt abzunehmen? Ginge es ihnen tatsächlich nur um das Wohl der Kinder – da stimme ich mit Stelzer überein – würden sie höchstwahrscheinlich öfter zu Kinderpsychotherapeuten gehen, die immer auch die Eltern begutachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht damit getan, darauf hinzuweisen, dass Eltern ihre Kinder einfach nur abschieben wollen. Dies wäre schließlich auch mit einer Spielekonsole getan. So schwierig sich dies für Großstädter manchmal gestaltet, auch die Kinder allein zum Spielplatz o.ä. gehen zu lassen, wäre eine Möglichkeit. Zudem könnte man sie auch einfach in ihr Zimmer schicken. Das Verhältnis ist offensichtlich komplexer. Es scheint mir eher eine Verunsicherung darüber zu bestehen, was es heißt, gute Eltern zu sein. Läge die Angst hier, würde das Ausweichen vor familientherapeutischen Maßnahmen zugunsten von Therapien, die nur die Kinder betreffen, sich ebenfalls erklären: Die eigene Unsicherheit wird auf das Kind projiziert, ohne dass die Eltern sich den eigenen Ängsten stellen wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fehlen eindeutige und gesamtgesellschaftlich akzeptierte Maßstäbe, an denen man sich orientieren kann. Jeder erzieht auf eine andere Art und Weise und eine echte Instanz, die darüber richtet, welche Maßnahmen &lt;em&gt;gut&lt;/em&gt; sind, fehlt. Natürlich spielen bei der übertriebenen Sorge auch die eigene Bildung und die immer häufiger auftretende Situation des Einzelkindes eine Rolle. Entwicklungspsychologen betonen die Bedeutung des Kontaktes zu Gleichaltrigen. Fällt dieser am Anfang der Kindheit weg (auch, weil Mütter sofort beim kleinsten Konflikt auf dem Spielplatz einschreiten) kann daraus nur Unsicherheit auf Seiten der Kinder resultieren, wie sie mit ihren Mitmenschen umzugehen haben.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch glaube ich, dass das Vorbild der verunsicherten Eltern die größere Verunsicherung beim Kind hervorruft. Wenn man ihm keine klaren Maßstäbe vermittelt, woher soll es dann ein Gefühl dafür bekommen, welche Aktivitäten Priorität haben? Ein Kind damit zu konfrontieren, dass es &lt;em&gt;alles&lt;/em&gt; lernen soll, schreckt nicht nur ab, sondern stresst zudem. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist also das Rezept, um sich dem Konflikt zwischen dem zu viel und dem zu wenig für sein Kind tun zu entziehen? Ich glaube, es reicht nicht aus, für mehr Spielen und weniger Termine (respektive Therapien) zu plädieren. Es ist viel wichtiger, klare Maßstäbe zu setzen, an denen sich das Kind orientieren kann. Dazu muss man dem Kind als souveränes Vorbild erscheinen, das in der Hektik des Alltags eben selbst klare Prioritäten setzt. Um auch noch die emotionale Seite des Kindes anzusprechen, sollte die Priorität auf der Familie liegen und damit auch darauf, Zeit miteinander zu verbringen. Darüber hinaus kann man das Kind auch einfach fragen, was es möchte, ob es sich in der Klasse zu gestresst fühlt etc. Selbstständigkeit liegt schließlich auch darin, zu versuchen, die Umstände zu beherrschen und sich nicht von ihnen beherrschen zu lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-621225843145554553?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/621225843145554553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/wie-wichtig-ist-spielen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/621225843145554553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/621225843145554553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/08/wie-wichtig-ist-spielen.html' title='Wie wichtig ist Spielen?'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SnQJIqkS-RI/AAAAAAAAAFk/lKkE0_KDMAw/s72-c/Australien+620.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-4718497002880072945</id><published>2009-07-24T20:32:00.008+02:00</published><updated>2009-07-24T20:46:32.720+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wasserknappheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltschutz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><title type='text'>To Be Wet or Not to Be – What is the Question?</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmoAOX483UI/AAAAAAAAAFc/anuYC8gvWd4/s1600-h/Australien+335.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmoAOX483UI/AAAAAAAAAFc/anuYC8gvWd4/s200/Australien+335.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362098553269050690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich musste feststellen, dass auch ich noch denke wie vor 10.000 Jahren – zumindest, was den Wasserkonsum angeht. Ich dachte irgendwie schon, dass es wenigstens zum Teil darauf ankommt, wie lange ich dusche… wahrscheinlich ist das den meisten aufgeweckten Weltbürgern längst klar, aber ich fand den Artikel „&lt;a href="http://www.zeit.de/2009/30/Wasser-Fragen-Antworten"&gt;Unser täglich Wasser&lt;/a&gt;“ von Frank Drieschner zu diesem Thema sehr informativ (DIE ZEIT, 16.07.2009 Nr. 30).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu gehört meiner Meinung nach eben noch das Interview mit Anthony Allan von Christiane Grefe aus der gleichen Ausgabe: „&lt;a href="http://www.zeit.de/2009/30/Wasser-virtuell"&gt;Wir denken wie vor 10.000 Jahren&lt;/a&gt;“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Interesse hat, mehr darüber zu erfahren, wie wir mit virtuellem Wasser der Knappheit entgegenwirken könnten und wie die Probleme genau liegen, dem seien diese beiden Beiträge empfohlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als spannend und Hoffnung auf ethischer Ebene machend habe ich vor allem die Randbemerkung dazu empfunden, dass Wasserbeziehungen zwischen Staaten auch in Kriegszeiten kaum gestört werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-4718497002880072945?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/4718497002880072945/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/to-be-wet-or-not-to-be-what-is-question.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/4718497002880072945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/4718497002880072945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/to-be-wet-or-not-to-be-what-is-question.html' title='To Be Wet or Not to Be – What is the Question?'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmoAOX483UI/AAAAAAAAAFc/anuYC8gvWd4/s72-c/Australien+335.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-781525228983315024</id><published>2009-07-20T20:24:00.007+02:00</published><updated>2009-12-22T13:21:19.757+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ethics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='morality'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='communication'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='literature'/><title type='text'>Realism, Relativism, and The Cosmos of Our Words</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmS5B-7Ly7I/AAAAAAAAAFM/61gEi0pwCz4/s1600-h/Australien+042.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmS5B-7Ly7I/AAAAAAAAAFM/61gEi0pwCz4/s200/Australien+042.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5360612900199975858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Realist strategies are &lt;em&gt;en vogue&lt;/em&gt; again in the Western World at the end of the twentieth and the beginning of the twenty-first centuries (cf. Carrol, 1996). At the same time we are witnessing a revival of moral topics through public and political discourse, and an intensified interest in ethics in general. These two developments are not only closely linked to each other, but are determined by each other. The prevalence of realistic tendencies is caused by moral disorientation. Moreover, this moral disorientation is brought about by the relativistic postmodern tendencies that have dominated the first half of the twentieth century and are still widespread in the humanities and social sciences. In a culture poetical perspective it is furthermore significant that although in theory postmodern and realistic viewpoints are still more or less strongly opposed, in the literary practice realistic narrative strategies have almost completely replaced postmodernistic literature. Critics even speak of a “moral turn of postmodernism” (Hoffmann/Hornung, 1996 v). Ethics seems to be the culmination point of the conflict of relativistic and realistic concepts of reality. Moreover, this conflict, which I’d like to describe as &lt;em&gt;the&lt;/em&gt; most important conflict of late postmodernity, seems to have been solved in literature. New realistic narratives, such as Jeffrey Eugenides novels, use realist narrative strategies while they deal with truly postmodern questions (e.g. the acceptance of a hermaphrodite in &lt;em&gt;Middlesex&lt;/em&gt;, Eugenides, 2003). Can the conflict between postmodern relativism and realism be enlightened by a comparison to literature? Is not literature truly reflecting human life and must therefore reflect all its elements? Will philosophy resolve around cultural and literary studies in the future, as Richard Rorty has suggested (cf. Rorty, 2008)?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Heutzutage ist alle post, als wären wir nicht viel mehr als eine Fußnote zu etwas Früherem, das real genug war, um einen Namen zu haben“ (Atwood, 1992 108). But is not all human conversation a quote of a quote of a quote of a language that was always already there before the speaker opened her mouth? It seems as though the interdependency of all elements and subjects of discourse has simply never been realized as clearly as it is today. Therefore, a tendency to see developments as closely linked to their environment and hence the curious &lt;em&gt;post&lt;/em&gt;-ing of everything is &lt;em&gt;en vogue&lt;/em&gt;, too. Instead of refering to a supposedly earlier state of wholeness, which has never really existed, it would be more adequate to embrace this more realistic wholeness, which is none in the traditional sense. Yet, it is the only humanly possible wholeness. This is unfortunately not what has happened so far. Appeals to the lost universality through the plurality roused by the new postmodern perspective have been made without end (cf. e.g. Mersch, n.d.). Even the postmodernists themselves have argued for plurality as the new paradigm. Yet, without the specter of tradional objectivity looming over our cognition we can understand that the only measure lies in the actual way reality is constructed, which is through communication. And in this communication ethical standards are conveyed. Denying the fact that human reality has a moral level seems nothing less than absurd in the face of the recent revival of ethics. Consequently, a true combination of traditional realism’s universalism and postmodernism’s inter-relatedness is needed. This combination is elegantly produced through heterodiegetic narrative, which provides an individual narrator giving her perspective as a standard and at the same time revealing her intersubjectivity through the in-text relations. It is always an in-text world human beings live in, as they enter a pre-set cosmos of language and communicative behavior. Nevertheless, in these presettings lies the ethical part of human nature, which provides the background for all perception and cognition. How else could it be possible that human beings had moral feelings at all? If there weren’t a moral level to the way we are made, it could simply not show itself in the way we live together. And even if we might not be the objective scientific narrator of traditional realism observing everything from &lt;em&gt;above&lt;/em&gt;, we might still be able to develop the sensibility to see through our own words. Because the communicative cosmos is indeed already there before we enter it, but if we all left, it would seize to exist. It is therefore literally the &lt;em&gt;cosmos of our words&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sources&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/1249220/margaret_atwood_katzenauge_3596151538.html"&gt;Atwood, Margaret. &lt;em&gt;Katzenauge&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; (transl. Charlotte Frauke). Frankfurt a.M.: Fischer, 1992.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lubbe.tripod.com/carroll.html"&gt;Carrol, Noel&lt;/a&gt;. “Moral Realism in the Age of Postmodernism.” &lt;em&gt;Ethics and Aesthetics – The Moral Turn of Postmodernism&lt;/em&gt;. Ed. Gerhard Hoffmann and &lt;a href="http://www.english-and-linguistics.uni-mainz.de/Dateien/CV_hornung.pdf"&gt;Alfred Hornung&lt;/a&gt;. Heidelberg: Universitätsverlag C. Winter, 1996, 87-96.&lt;br /&gt;Dahlern, Nina von. “Judith Butler und die Möglichkeiten des ethischen Handelns – eine Einordnung der Probleme der Motivation und der Urteilskraft.” &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-0358-2"&gt;Ordnungen des Denkens – Debatten um Wissenschaftstheorie und Erkenntniskritik&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Verhandlungen mit der Gegenwart 2. Ed. Ronald Langner et al. Berlin: LIT, 2007.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://contemporarylit.about.com/cs/currentreviews/fr/middlesex.htm"&gt;Eugenides, Jeffrey. &lt;em&gt;Middlesex&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. London: Bloomsbury Publishing, 2003.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.abebooks.de/products/isbn/9783825303150/Gerhard+Hoffmann/Ethics+and+Aesthetics%3A+The+Moral+Turn+of+Postmodernism/"&gt;Hoffmann, Gerhard and Alfred Hornung, eds. &lt;em&gt;Ethics and Aesthetics – The Moral Turn of Postmodernism&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Heidelberg: Universitätsverlag C. Winter, 1996.&lt;br /&gt;Mersch, Dieter. “Dekonstruktion der Dekonstruktion.” Deutsche Gesellschaft für Semiotik (n.d.) &lt;a href="http://www.semiotik.eu/index.php?id=329,23&amp;PHPSESSID=66ei1p6v7kofp28ci8dcpi6d634dpfak"&gt;http://www.semiotik.eu/index.php?id=329,23&amp;PHPSESSID=66ei1p6v7kofp28ci8dcpi6d634dpfak&lt;/a&gt; (20.05.2009).&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/29296.html"&gt;Rorty, Richard. &lt;em&gt;Philosophie als Kulturpolitik&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; (transl. Joachim Schulte). Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2008.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-781525228983315024?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/781525228983315024/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/realism-relativism-and-cosmos-of-our.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/781525228983315024'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/781525228983315024'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/realism-relativism-and-cosmos-of-our.html' title='Realism, Relativism, and The Cosmos of Our Words'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmS5B-7Ly7I/AAAAAAAAAFM/61gEi0pwCz4/s72-c/Australien+042.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-7892104387737446767</id><published>2009-07-18T15:51:00.005+02:00</published><updated>2009-10-09T13:34:29.293+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaftskrise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternative Ideen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kritik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Realwirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><title type='text'>Wirtschaftskrise oder Systemkrise?</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmHUjj5ugVI/AAAAAAAAAEs/xoerxYO1dj8/s1600-h/teutoschattenspiel.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmHUjj5ugVI/AAAAAAAAAEs/xoerxYO1dj8/s200/teutoschattenspiel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5359798738945474898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ist schade, dass in diesen schwierigen Zeiten so viel von der aktuellen Krise und so wenig von strukturellen Ursachen gesprochen wird. Im politischen Dialog fällt die Abwesenheit von echten Alternativen auf. Hat eine Partei eine echte Vision davon, wie Deutschland, geschweige denn die Welt, in zehn oder zwanzig Jahren aussehen soll? Man bekommt das Gefühl, es gehe immer nur um kurzfristige Abhilfe, ohne dass dabei weiter in die Zukunft geschaut wird. Diese Situation könnte man fast schon als unheimlich bezeichnen. Daher möchte ich hier zwei Beiträge empfehlen, die mir zum Thema Zukunftsvision gefallen haben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Der Artikel &lt;a href="http://www.zeit.de/2009/22/DOS-Wachstum"&gt;„Wir könnten auch anders“&lt;/a&gt; von Wolfgang Uchatius aus DIE ZEIT, 20.05.2009 Nr. 22.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uchatius diskutiert das aktuelle System ausführlich und übersichtlich und stellt genaue Überlegungen zu bestehenden Abweichungen und möglichen Alternativen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Der &lt;a href="http://www.global-change-2009.com/index.php/de/...der-film-zur-jahrhundertchance"&gt;„Film zur Jahrhundertchance“&lt;/a&gt; vom Global Change 2009 e.V. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn er etwas plakativ und sehr idealistisch ist, werden doch wichtige Fragen gestellt und ein anschaulicher Überblick über die Zusammenhänge der Marktwirtschaft gegeben. Allerdings dauert der Beitrag ca. 30 Minuten.&lt;br /&gt;(Vielen Dank an Lena für diesen Hinweis!)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-7892104387737446767?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/7892104387737446767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/wirtschaftskrise-oder-systemkrise.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7892104387737446767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7892104387737446767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/wirtschaftskrise-oder-systemkrise.html' title='Wirtschaftskrise oder Systemkrise?'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmHUjj5ugVI/AAAAAAAAAEs/xoerxYO1dj8/s72-c/teutoschattenspiel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-7519994906373720813</id><published>2009-07-18T08:24:00.005+02:00</published><updated>2009-07-18T15:59:27.000+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltschutz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Song'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurzfilm'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alternative Energien'/><title type='text'>Unterhaltsam</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmFrkUyWIII/AAAAAAAAAEU/3I233wcFks4/s1600-h/Australien+160.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmFrkUyWIII/AAAAAAAAAEU/3I233wcFks4/s200/Australien+160.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5359683303346937986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sehr amüsant und zugleich kritisch ist der erste Gewinner des Kurzfilm-Drehbuchwettbewerbes zum Thema Klimagerechtigkeit von Germanwatch: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=EmirohM3hac&amp;amp;feature=channel_page%3E"&gt;Die Rechnung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Vielen Dank an Auchnina für diese Anregung!)  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einfach nur witzig finde ich diesen, zugegebenermaßen schon etwas älteren, Song von Barbara Schöneberger: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=aA2j_mmIxig"&gt;Männer muss man loben&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-7519994906373720813?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/7519994906373720813/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/unterhaltsam.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7519994906373720813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7519994906373720813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/unterhaltsam.html' title='Unterhaltsam'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmFrkUyWIII/AAAAAAAAAEU/3I233wcFks4/s72-c/Australien+160.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-3275249993670952759</id><published>2009-07-17T10:42:00.007+02:00</published><updated>2009-12-22T13:25:24.001+01:00</updated><title type='text'>Is Invention Connected To Youth?</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmA5_3w-qaI/AAAAAAAAAEM/dJ4J-ghsifI/s1600-h/Fr%C3%BChling+2009+050.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 150px; FLOAT: left; HEIGHT: 200px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5359347326034815394" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmA5_3w-qaI/AAAAAAAAAEM/dJ4J-ghsifI/s200/Fr%C3%BChling+2009+050.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I have stumbled across two quotes that both seem to convey a deeply accessible truth. When I was reading each it immediately hit me that the respectable authors had managed to grasp characterstics of mankind. Only while rereading one of them recently I suddenly realized that they were not compatible. One comments on the inadequacy of young people’s self-consciousness, while the other emphasizes the human tendency to become less and less open to innovative inventions when growing older. How can it be that both seem so convincing in their own right?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Young people are so infernally convinced that they are absolutely right about everything. [...N]o, like all young people, you are quite sure that you alone feel and think, you alone recognize danger” (J.K. Rowling, 2003 438).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“I’ve come up with a set of rules that describe our reactions to technologies:&lt;br /&gt;1) Anything that is in the world when you’re born is normal and ordinary and is just an ordinary part of the way the world works.&lt;br /&gt;2) Anything that’s invented between when you’re fifteen and thirty-five is new and exciting and revolutionary and you can probably get a career in it.&lt;br /&gt;3) Anything invented after you’re thirty-five is against the natural order of things” (Adams, 2002 95).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It seems certainly true that with advancing age the human ability to cope with alien circumstances and technologies abates. Yet, it is not incorrect that young people, especially teenagers, tend to be so preoccupied with themselves that they do not openly see their environment. Moreover, as far as I know, all famous inventions and discoveries have been made by people under the age of thirty-five.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Is it a curious intermediate age in which human beings possess the faculties of unbiased perception as well as unbiased reflection? Can human perception ever be unbiased? Or are we talking about the moment after someone has more or less received and processed all her community’s vital cultural facts and before she totally conforms to them? Will individuals ever absolutely conform to their communities?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It seems as though there is a connection between the advancing adaption to a certain community or society and the ability to add a new creation to it. On the one hand, members have to be acclimatized enough to be able to produce inventions (they need sufficient command over the tools). This refers to the habituation with the respective cultural concepts as well as to the fact that innovation might not be accepted or even perceived as such by the community when it does not conform to conventions to a decisive extent. On the other hand, one apparently gets too used to one’s cultural concepts to want to change or decisively alter them after some time.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The abatement of the desire to seriously change the existing culture might also be linked to a certain modesty or wisdom of age. The older a person gets, the more she might be able to understand that cultural concepts cannot easily be changed in their core. Whatever innovations might be added to the existing conventions, the lasting effect on the foundations of a society is usually rather small. Therefore, a true inventor needs the youthfull over-estimation of herself to be able to develop the necessary motivation to see the often tedious process of creating something &lt;em&gt;new&lt;/em&gt; out.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sources&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bbc.co.uk/dna/h2g2/"&gt;Adams, Douglas&lt;/a&gt;. &lt;em&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Salmon_of_Doubt"&gt;The Salmon of Doubt – Hitchhiking the Galaxy One Last Time&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Ney York: Ballantine, 2002.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jkrowling.com/"&gt;Rowling, J.K.&lt;/a&gt; &lt;em&gt;&lt;a href="http://harrypotter.warnerbros.com/harrypotterandthehalf-bloodprince/dvd/index.html"&gt;Harry Potter&lt;/a&gt; and the Order of the Phoenix&lt;/em&gt;. London: Bloomsbury, 2003.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-3275249993670952759?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/3275249993670952759/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/is-invention-connected-to-youth.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3275249993670952759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3275249993670952759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/is-invention-connected-to-youth.html' title='Is Invention Connected To Youth?'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SmA5_3w-qaI/AAAAAAAAAEM/dJ4J-ghsifI/s72-c/Fr%C3%BChling+2009+050.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-3633666641081029917</id><published>2009-07-16T09:32:00.006+02:00</published><updated>2009-07-16T09:41:45.756+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Haiku'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Momentaufnahme'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schiff'/><title type='text'>Haiku 1</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sl7YuRvZJ2I/AAAAAAAAAEE/c1hHLcVhm8M/s1600-h/schiff+im+abenbfeuerwerk.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sl7YuRvZJ2I/AAAAAAAAAEE/c1hHLcVhm8M/s200/schiff+im+abenbfeuerwerk.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358958896165234530" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;text-align:center;cursor:pointer&gt;Der Kiel des Schiffes&lt;br /&gt;&lt;text-align:center;cursor:pointer&gt;Zerteilt die Wellen doch nur&lt;br /&gt;&lt;text-align:center;cursor:pointer&gt;Für einen Moment&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-3633666641081029917?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/3633666641081029917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/haiku-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3633666641081029917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/3633666641081029917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/haiku-1.html' title='&lt;text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand&gt;Haiku 1'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sl7YuRvZJ2I/AAAAAAAAAEE/c1hHLcVhm8M/s72-c/schiff+im+abenbfeuerwerk.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-4657129800540136782</id><published>2009-07-15T15:16:00.007+02:00</published><updated>2009-12-22T13:28:37.990+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='biology'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ethics'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Thomas Nagel'/><title type='text'>Ethics Can Only be Described by Moral Understanding</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sl3X41YfvuI/AAAAAAAAAD8/VhGILeCUYws/s1600-h/Juni_Juli+2009+125.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sl3X41YfvuI/AAAAAAAAAD8/VhGILeCUYws/s200/Juni_Juli+2009+125.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358676503043227362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;A still effective argument against a biological understanding of ethics has been made by Thomas Nagel (cf. Nagel, 2008 201-206). From a point of view that holds on to the evaluative aspect of moral behavior, biology – in whichever form – must lead to a defective understanding of reality. By describing ethical action as any other socially observable behavior ethics must be tied to a biological sense. If this were the case, there could be no way to tell in which way any action was morally good or bad (or was even simply moral), but there could be only explanations whether the actions conformed to the biological sense or not. The evaluative level would be irretrievably destroyed. Human action would then have to be understood as a method of decision rather than a critical conscious process (cf. ibid. 201). Even though (regardless of the fact that biology is just one more product of the human mind) the origins of the world of meaning created and inhabited by human beings may lie in biological processes and though the satisfaction of elementary needs (such as food) is necessary to be in this human world, the actual being part of this world, acting, thinking, arguing, and so forth in it are no longer part of the biological sense that might underlie human existance (cf. ibid. 206).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;From another argument Nagel made against the reductionist tendencies in psychological explanations of consciousness one could deduce the following statement: All biological approaches to ethics are compatible with the total lack of the ethical level of meaning in human behavior (cf. ibid. 230,f). With regard to them, the special sort of evaluation, which differentiates the judgment on bad piano playing from the judgment on a bad moral action, does not exist. Yet, it nevertheless exists in human reality and communication. The mere existance and resonance of disciplinary fields such as peace education show, that there is a human concern with the question of “what human society should be” (Page, 2008 12). It is an ethical question that has accompanied mankind throughout the centuries – the Golden Rule (today usually associated with the Gospel according to Matthew) as one of the oldest moral rules (in the systematized form of a rule) for example has a history that dates back approximately five thousand years (cf. Rentsch, 1990 259).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The humane treatment of others rests on other criteria than biological ones (cf. also ibid. 255). Therefore, a theory trying to describe the way ethics functions must distance itself from natural scientific explanations. Fritz Wallner’s constructivist definition of natural sciences points out the same factors.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„[D]ie Naturwissenschaften [stellen] zumindest den Anspruch …, den Menschen wegdenken zu können, die Welt in einer sozusagen unversehrten Weise zu haben. Das ist eine negative Konsequenz aus der Voraussetzung der menschlichen Freiheit. Die menschliche Freiheit, also die individuelle Freiheit, hat zur Folge, dass sich prinzipiell jeder von uns eine gewisse Eigenwelt schaffen kann. Wenn man nun alle Eigenwelten subtrahiert, so gelangt man nach dieser Ideologie zu einer besonders sicheren Erkenntnis der Welt. Der Anspruch der Gewissheit ersetzt den der Wahrheit. […] Wahrheit ist immer etwas, was in Relation steht. Gewissheit ist etwas, das ohne Relation auskommt. Beides ist im Extremfall unmöglich. […] Wenn ich den Beobachter-Standpunkt entferne und durch eine technische Vorrichtung ersetze, die selbst die Natur ersetzt, so habe ich in einem bestimmten Sinn Gewissheit erreicht. Gewissheit in diesem extremen Sinn bedeutet nicht zu beschreiben, sondern zu ersetzen. Gewissheit ist ein Prädikat einer technischen, keiner wissenschaftlichen Haltung“ (Wallner, 2002 238).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The world does not exist without mediation by human beings – that is, the world which is inhabited by human beings. The postmodern critique has shown that there is no possible access to any other world for human beings. Therefore, the truth that lies in human mediation cannot be found in a concept of reality that tries to factor out human communication or evaluation. When ethics is supposed to be described without missing its evaluative nature, the theory developed to describe it has to comprehend moral elements.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sources&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Letzte-Fragen-Mortal-Questions-Thomas/dp/343446171X"&gt;Nagel, Thomas. &lt;em&gt;Letzte Fragen – Mortal Questions&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; (ed. Michael Gebauer). Hamburg: Europäische Verlagsanstalt, 2008.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.infoagepub.com/products/peace-education"&gt;Page, James. &lt;em&gt;Peace Education – Exploring Ethical and Philosophical Foundations&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Charlotte NC: Information Age, 2008.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=1021&amp;ausgabe=200004"&gt;Rentsch, Thomas. &lt;em&gt;Die Konstitution der Moralität – Transzendentale Anthropologie und praktische Philosophie&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1990.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://openlibrary.org/b/OL16470422M/Verwandlung_der_Wissenschaft"&gt;Wallner, Fritz. &lt;em&gt;Die Verwandlung der Wissenschaft&lt;/a&gt; – Vorlesungen zur Jahrtausendwende&lt;/em&gt; (ed. Martin Jandl). Constructiviana – Interdisziplinäre und interkulturelle Wissenschaftstheorie 1. Hamburg: Dr. Kovac, 2002.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-4657129800540136782?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/4657129800540136782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/ethics-can-only-be-described-by-moral.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/4657129800540136782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/4657129800540136782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/ethics-can-only-be-described-by-moral.html' title='Ethics Can Only be Described by Moral Understanding'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Sl3X41YfvuI/AAAAAAAAAD8/VhGILeCUYws/s72-c/Juni_Juli+2009+125.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-7708054542201834091</id><published>2009-07-13T10:23:00.006+02:00</published><updated>2009-12-22T13:30:15.873+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachdenken'/><title type='text'>Philosophieren heißt die Augen öffnen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Slrw3_o4VcI/AAAAAAAAAD0/8JXEu8TF1Fs/s1600-h/Pfingsten+2009+011.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Slrw3_o4VcI/AAAAAAAAAD0/8JXEu8TF1Fs/s200/Pfingsten+2009+011.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357859551476995522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.textlog.de/descartes.html"&gt;René Descartes&lt;/a&gt; schrieb einmal, wenn man zu leben versuche, ohne zu philosophieren, wäre das wie seine Augen geschlossen zu halten, ohne daran zu denken, sie zu öffnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wort Philosophie kommt vom griechischen &lt;span style="font-style:italic;"&gt;phílos&lt;/span&gt; (Freund) und &lt;span style="font-style:italic;"&gt;sophía&lt;/span&gt; (Weisheit). Es geht um die Liebe zur Weisheit, das Streben nach Wissen. Wer lebt ohne wissen zu wollen warum er lebt und wie er leben sollte, ohne wissen zu wollen was gut und was schlecht ist, der schließt seine Augen vor allem, das seinem Leben einen tieferen Sinn geben könnte. Ein sinnloses Leben aber ist es nicht wert, gelebt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://plato.stanford.edu/entries/nietzsche/"&gt;Friedrich Nietzsche&lt;/a&gt; drückt dies etwas eleganter aus: „Wenn wir ein ‚warum‘ für das Leben haben, können wir nahezu jedes ‚wie‘ ertragen“. Um mit Voltaire zu sprechen: „Die Philosophie ist zu etwas gut: sie tröstet“, sie „bewirkt die Ruhe der Seele“.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-7708054542201834091?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/7708054542201834091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/philosophieren-heit-die-augen-offnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7708054542201834091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/7708054542201834091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/philosophieren-heit-die-augen-offnen.html' title='Philosophieren heißt die Augen öffnen'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Slrw3_o4VcI/AAAAAAAAAD0/8JXEu8TF1Fs/s72-c/Pfingsten+2009+011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-2310330680830504292</id><published>2009-07-12T19:16:00.006+02:00</published><updated>2009-12-22T13:37:21.957+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Studenten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Revolution'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewusstsein'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugend'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demokratie'/><title type='text'>Ein Sinn für die Realität kann politisches Engagement nicht ersetzen. Eine Replik auf Jan Martin Wiardas „Reine Realos“ in DIE ZEIT Nr.11 2009</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Slobx_ppJBI/AAAAAAAAAC0/D-5p_3tgpCk/s1600-h/Pfingsten+2009+024.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Slobx_ppJBI/AAAAAAAAAC0/D-5p_3tgpCk/s320/Pfingsten+2009+024.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357625252424262674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2009/11/Glosse-2"&gt;Die Debatte um das fehlende politische Engagement der Studenten&lt;/a&gt;, ja deren Desinteresse an Politik, schlägt hohe Wellen. Bevor man in Anklage oder Verteidigung der Nachwuchsakademiker ausbricht, sollte man allerdings einen Moment innehalten, um zu fragen, worum sich diese Diskussion eigentlich dreht. Hinter den Vorwürfen, die seitens älterer Generationen geäußert werden, scheint sich eine Anspruchshaltung zu verbergen. Aufgrund bereits abgeleisteter politischer Revolution möchten die heute nicht mehr Studierenden offensichtlich alle politische Verantwortung auf den noch Studierenden abladen und prangern diese für mangelndes Verantwortungsgefühl an. Daraus ergeben sich einerseits die Frage nach der Berechtigung derartiger Ansprüche und andererseits die Frage, ob die Jüngeren tatsächlich so apolitisch eingestellt sind. Wiarda bescheinigt den Studenten von heute beispielsweise keinesfalls fehlendes politisches Interesse, sondern im Gegenteil einen ausgeprägten Sinn für die Realität. Doch was soll das bedeuten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die positive Einstellung zum Wettbewerb in den Märkten, die ausgeprägte Leidensbereitschaft der Generation Praktikum und der fehlende Enthusiasmus für politische Parteien deutet darauf hin, dass die jungen Akademiker sich an einem Weltbild orientieren, das dem des politischen Realismus tatsächlich sehr nahe kommt. Die Begründer dieser Einstellung, die von einem natürlichen Egoismus des Menschen ausgingen und annahmen, dass jeder seinem Nächsten ein Raubtier sei, waren jedoch an Veränderung nicht desinteressiert. Im Gegenteil plädierten sie für starke politische und gesellschaftliche Regelungen, die den Menschen davon abhalten sollten, seine Nachbarn zu zerfleischen. Eine politisch-realistische Einstellung kann also nicht als Entschuldigung herhalten, dass die nächste Generation der Studierenden die Verhältnisse so akzeptiert wie sie sind, sich selbst die nächste ist und Erfüllung oder Ideale nur noch im Privatleben oder in zeitlich begrenzten ehrenamtlichen Projekten sucht. Diese Abwendung vom Engagement für die Gesellschaft als Ganzes kann man durch ein grundsätzlich negatives Menschenbild erklären und als Abwendung vom politischen Engagement bezeichnen. Denn dieses ist grundsätzlich ein öffentliches, das auf die Beantwortung der Frage „In welcher Welt wollen wir leben?“ abzielt und nicht etwa eine Lösung für die Frage „Wie kann ich mich in dieser Welt am besten einrichten?“ sucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Jugend ist seit langem nicht nur Symbolträger für irgendein Engagement in der Gesellschaft, sondern für eine kritische Auseinandersetzung mit den bestehenden Verhältnissen. Gerade in der derzeitig so schwierigen wirtschaftlichen Lage, so könnte man meinen, müssten sich doch die heranwachsenden Akademiker auflehnen, die im Elfenbeinturm viel Zeit zum Debattieren haben, und noch nicht so fest im System verwurzelt sind. Es stellt sich allerdings die Frage, ob die bereits in dieser Welt Etablierten von den nachfolgenden Generationen automatisch ein – kritisches – politisches Engagement erwarten dürfen. Gerade weil die Nachwuchsakademiker heute die Angst vor dem sozialen Abstieg am eigenen Leib erfahren, so könnte man argumentieren, haben sie das Recht, vor allem an die eigene Haut zu denken. Besonders, weil auch der vermeintlich freie Elfenbeinturm mehr und mehr zu einem Laufrad der Leistungsgesellschaft wird. Der aktuelle Konflikt, der unterschwellig in der Debatte um das politische Desinteresse der Studenten ausgetragen wird, scheint also in einer falschen Erwartungshaltung begründet zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die älteren Generationen, die sich in der Erinnerung an ein (vermeintlich) besonders ausgeprägtes politisches Engagement ihrer eigenen Studentenzeit erinnern, lehnen sich entspannt in dem Bewusstsein zurück, ihren Beitrag bereits geleistet zu haben. Nun ist die kommende Generation an der Reihe und wenn sie diesen Auftrag nicht erfüllen möchte, dann muss sie dafür öffentlich an den (Medien-)Pranger gestellt werden. Und zwar so lange, bis sie sich bequemt, ihre demokratische Pflicht zu übernehmen. Wer sich standhaft weigert, wird als egoistischer Systemsklave denunziert. Dabei ist es sicherlich richtig, dass eine Veränderung der bestehenden Verhältnisse nur durch das Mitwirken der geistigen Eliten bzw. des Mittelstandes erreicht werden kann. Wenn sich alle an das klammern, was sie zusammengerafft haben oder noch zusammenraffen können, werden die bestehenden Verhältnisse damit nur untermauert. Ein alleiniges Engagement derjenigen, die bereits auf die unteren sozialen Plätze abgerutscht sind, wird zudem im politischen Raum nicht die gewünschte Kraft entfalten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber sind deswegen die jungen Eliten besonders gefordert? Wer sagt denn, dass sich ausgerechnet die Studenten engagieren müssen, die heute eben nicht mehr in dem beruhigenden Wissen demonstrieren können, dass nach dem Studium eine gemütliche Festanstellung auf sie wartet? Die Antwort darauf lautet: Dies sagen genau diejenigen, die sich heute im bestehenden System einigermaßen bequem eingerichtet haben und meinen, sie seien durch ihre (vermeintlich) glorreiche Jugend von jeglicher politischer Pflicht befreit. So wird der schwarze Peter des politischen Desinteresses von einem Lager ins andere geschoben, obwohl beide Lager sich dadurch auszeichnen, dass sie zunächst an die eigene Haut denken. Realpolitisch zu konstatieren, dass dies ein natürlicher Zustand sei, ist nicht genug (ganz abgehen von der Frage, ob diese Einschätzung zutreffend ist). Wenn die Generationen weiterhin gemeinsam in einer Gesellschaft agieren wollen, die allen (Über-)Lebensraum bietet, müssen sie sich an die eigene Nase fassen und über Regeln nachdenken, die Menschen davon abhalten, in derartigen Egoismus zu verfallen.   Demokratie ist ein dynamischer Prozess, bei dem alle Bürger lebenslang gefordert sind. Die jungen in genau dem gleichen Maße wie die alten. Ob ein gelegentliches ehrenamtliches Projekt die Welt tatsächlich zu einem lebenswerteren Ort macht, sei dahingestellt. Fest steht, dass die durchschnittliche Lebensqualität definitiv gesteigert werden könnte, wenn die gegnerischen Lager die Energie, die sie momentan auf die eigene Verteidigung und das Anschwärzen des jeweils anderen verwenden, in die Gemeinschaft investieren würden – in welcher Form auch immer.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-2310330680830504292?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/2310330680830504292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/ein-sinn-fur-die-realitat-kann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2310330680830504292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/2310330680830504292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/ein-sinn-fur-die-realitat-kann.html' title='Ein Sinn für die Realität kann politisches Engagement nicht ersetzen. Eine Replik auf Jan Martin Wiardas „Reine Realos“ in DIE ZEIT Nr.11 2009'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/Slobx_ppJBI/AAAAAAAAAC0/D-5p_3tgpCk/s72-c/Pfingsten+2009+024.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1924951078483314969.post-1800084562215573013</id><published>2009-07-12T18:46:00.009+02:00</published><updated>2009-12-22T13:35:37.593+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Foucault'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dekonstruktion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Butler'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Auch die Neurologie entdeckt die Freuden der Dekonstruktion. Einige Gedanken zum Feuilleton-Artikel „Ich war es nicht!“ in DIE ZEIT Nr.42 2007</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloYfFgcwvI/AAAAAAAAACk/daxcHsMW0bQ/s1600-h/Juni_Juli+2009+183.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloYfFgcwvI/AAAAAAAAACk/daxcHsMW0bQ/s320/Juni_Juli+2009+183.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357621629043917554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Lektüre des Artikels &lt;a href="http://www.zeit.de/2007/42/Biologismus"&gt;„Ich war es nicht!“ in DIE ZEIT Nr.42 2007&lt;/a&gt; kommt der soziologisch gebildete Leser nicht umhin, ein Defizit zu bemerken. Der Autor &lt;a href="http://www.zeit.de/autoren/A/Thomas_Assheuer/index.xml"&gt;Thomas Assheuer&lt;/a&gt; schreibt über die von der Hirnforschung aufgestellte Theorie, dass es weder persönliche Schuld noch Freiheit gibt. Er stellt dazu eingangs die Frage, wie es kommt, dass die Gesellschaft sich jubelnd an diesem Konzept berauscht. Seine Erarbeitung des Problems ist in sich stimmig und intelligent, lässt jedoch einen Aspekt völlig außen vor: Die Tatsache nämlich, dass genau die gleichen Ideen bereits seit den 70er Jahren von Dekonstruktivisten wie Michel Foucault vertreten werden. Es geht also nicht, wie der Autor mit einem Schwenk auf die Wissenschaftsgeschichte erklärt, um „eine neue Runde“ in einem alten Streit zwischen den Deterministen und den Verfechtern des selbstständig handelnden Menschen. Die Runde, in der das Subjekt mit seiner Autonomie, seiner persönlichen Verantwortung und seinem freien Willen zerlegt beziehungsweise dekonstruiert wird, hat schon längst begonnen. Ob diese neue Runde – wie oft argumentiert – bereits durch die Theorien des Sprachwissenschafters Ferdinand de Saussure eingeläutet wurde oder nicht und ob sich ein genauer Zeitpunkt dafür überhaupt bestimmen lässt, sei dahin gestellt. Um ein wirkliches Verständnis der gegenwärtigen Situation herbeizuführen, sollte man sich allerdings die anderen Kämpfer, die aktuell im Ring stehen, genauer ansehen. Besonders auffällig ist dabei, dass die Dekonstruktion der oben genannten Fähigkeiten zunächst nicht so begeistert von der Gesellschaft aufgenommen wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So schreibt etwa die amerikanische Soziologin und Philosophin &lt;a href="http://rhetoric.berkeley.edu/faculty_bios/judith_butler.html"&gt;Judith Butler&lt;/a&gt; in Anlehnung an &lt;a href="http://plato.stanford.edu/entries/foucault/"&gt;Foucault&lt;/a&gt; bereits seit über einem Jahrzehnt (unter anderem) über die Auflösung des Individuums. Dabei geht die kritische Spannung zwischen Kultur und Gesellschaft, von der Assheuer spricht, genauso verloren, wie durch die konsequent zu Ende gedachten Theorien der Neurologen. Allerdings mit einem Unterschied und vielleicht liegt hier ein Grund dafür, warum die Rezeption von Butlers Theorien bei Weitem nicht als „berauscht“ beschrieben werden kann. Sicherlich hat dies auch damit zu tun, dass die Naturwissenschaften derzeit stärker in Mode sind als die Geisteswissenschaften. Die Spannung wird nicht in einer alles beherrschenden Natur des Menschen aufgelöst, sondern in einer alles beherrschenden Kultur. Butler entwirft einen Blick auf das Konstrukt Individuum, der es in einen sozio-historischen Rahmen einbettet. Sie geht davon aus, dass Subjekte in bestimmten zeitlichen und sozialen Kontexten von ihrer Umwelt konstituiert werden. Das kulturelle Umfeld bringt zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Art Mensch hervor, der dann auf bestimmte bereits bestehende Handlungsmöglichkeiten zurückgreift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob nun allerdings die Kultur oder die Natur als Urheber eines fremdgesteuerten Individuums gesehen werden, macht in letzter Konsequenz keinen großen Unterschied. Denn auch die Neurologie muss durch den Umstand, dass das Gehirn und seine neuronalen Verbindungen sich nur durch äußere Einflüsse entwickeln, einen Umwelteinfluss zugestehen. Und ein Dekonstruktivist kann das Vorhandensein gewisser natürlicher Gegebenheiten der menschlichen Konstitution niemals ganz leugnen. Der Prozess, mit dem in beiden Fällen das menschliche Wesen als nicht durch sich selbst bestimmt charakterisiert wird, ist also zumindest sehr ähnlich. Was bei den Dekonstruktivisten wie Butler allerdings hinzukommt, ist, dass die Prozesse der Entstehung des Subjektes detailliert beleuchtet werden. Sie untersucht die Faktoren, welche die Subjektbildung beeinflussen und auch die Möglichkeit der Beeinflussung dieser Faktoren. Dadurch, dass sie mit einer kulturellen Konstruktion arbeitet, ergeben sich solche Möglichkeiten natürlich relativ leicht – zumindest theoretisch. Sie setzt sich also mit den moralischen und handlungstheoretischen Folgen einer Auflösung des Individuums auseinander. Dabei wirft Butler ganz konkrete Fragen nach der individuellen (auch geschlechtlichen) Identität, nach Vorlieben, Wünschen und Gefühlen von Personen auf und untersucht, wie man in diesem Zusammenhang zwischenmenschliche Beziehungen beschreiben kann. Obwohl man an diesem Punkt einwenden muss, dass die Neurologie (oder die Thesen der Neurologie, die populärwissenschaftlich diskutiert werden) eine Beeinflussung durch die Umwelt (und sei es durch genetische Manipulation) prinzipiell ebenfalls zulässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau hier liegt aber der eigentliche Unterschied zwischen den beiden skizzierten dekonstruktivistischen Herangehensweisen. Der soziologische Dekonstruktivismus, als alter Kämpfer, der schon lange im Ring steht, hat bereits Weltbilder entworfen, in denen auch ein nicht mehr freies Individuum handeln und Verantwortung übernehmen kann. Selbstverständlich treten bei den dekonstruktivistischen Theorien hier viele komplexe Probleme auf. Die ersten Schritte in diese Richtung sind aber getan. Der neurologische Determinismus – so wie er bislang in seiner populären Form auf der Bühne der öffentlichen Diskussion erschienen ist – bringt zunächst einmal lediglich die reine Dekonstruktion des freien Willens und der persönlichen Verantwortung in den Ring. Es scheint, als wäre dieser Blanko-Freispruch an sich für die Menschen zunächst reizvoll. In den 90er Jahren haben sie sich hingegen stark gegen die dekonstruktivistischen Theorien einer Judith Butler gewehrt. Dies mag daran liegen, dass die Welt mittlerweile immer globalisierter und unüberschaubarer geworden und das Bedürfnis nach einer Pause im selbstständigen Denken und Handeln somit heute gewachsen ist. Aber es könnte auch schlicht und einfach daran liegen, dass der neurologische Determinismus noch nicht so weit in das Privatleben vorgedrungen ist, wie die Dekonstruktivisten. Werden seine Theorien bald auf einer intimeren Ebene diskutiert und fühlen sich die Menschen erst in ihren sexuellen und sonstigen individuellen Bedürfnissen hinterfragt und beeinträchtigt, wird der Jubel eventuell abrupt nachlassen. Wie Assheuer in seinem Artikel unter Bezugnahme auf Friedrich Schiller ganz richtig bemerkt, macht die Gesellschaft doch jeden Tag in den zwischenmenschlichen Kommunikationszusammenhängen die Erfahrung, dass sie sehr wohl etwas entscheiden, handeln und urteilen können. Wirklich bejubelt werden wird wohl erst ein Dekonstruktivismus – egal ob natur- oder geisteswissenschaftlicher Art – der diese kommunikativen Alltags-Erfahrungen überzeugend integriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn allerdings die dekonstruktivistischen Tendenzen seit mehreren Jahrzehnten in unserer Gesellschaft erkennbar sind und anscheinend auf eine steigende Zahl wissenschaftlicher Disziplinen überspringen, ist es nicht damit getan, auf Problembereiche dieser Denkweise hinzuweisen. Zudem ist die wissenschaftliche Ausbreitung – ganz abgesehen von den sonstigen Bereichen der Gesellschaft, in dem man ihm begegnet – ein Zeichen dafür, dass er mehr ist als eine Mode-Erscheinung oder das temporäre unterbewusst ausgedrückte Bedürfnis einer Gesellschaft, die Verantwortung für ihr Tun abzugeben. Vielleicht ist dies tatsächlich nur eine Runde im alten Streit zwischen den Deterministen und den Verfechtern des selbstständig handelnden Menschen. Aber es scheint eine lange Runde zu sein, in welcher der Determinismus derzeit die spannendere und Erfolg versprechendere Technik hat. Auf jeden Fall lohnt es sich, diesen Kampf genau zu verfolgen. Vielleicht bringt er uns mit der Zeit eine ganz neue Sicht auf die Welt, die überzeugen und inspirieren kann. Vielleicht gelingt es ihm tatsächlich, die zerrissenen Verhältnisse der globalisierten Welt in neue Zusammenhänge zu stellen, die wieder mehr Sicherheit und Ordnung bieten, ohne dabei die alltäglichen Kommunikations-Erfahrungen der Menschen zu verleugnen.&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Garamond;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1924951078483314969-1800084562215573013?l=ethikpiraten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/feeds/1800084562215573013/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/auch-die-neurologie-entdeckt-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/1800084562215573013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1924951078483314969/posts/default/1800084562215573013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ethikpiraten.blogspot.com/2009/07/auch-die-neurologie-entdeckt-die.html' title='Auch die Neurologie entdeckt die Freuden der Dekonstruktion. Einige Gedanken zum Feuilleton-Artikel „Ich war es nicht!“ in DIE ZEIT Nr.42 2007'/><author><name>Zornröschen -:- Träumelinchen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16015177717313213856</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloMJEutUBI/AAAAAAAAABg/2EkmNA8wMhw/S220/Pfingsten+2009+050.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_wCTsKQhiteQ/SloYfFgcwvI/AAAAAAAAACk/daxcHsMW0bQ/s72-c/Juni_Juli+2009+183.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
